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1. Fokus Ausbildung:
Ausbildungsberufe sollen wieder attraktiver werden. Die Bundesregierung will Unternehmen dabei unterstützen, vom Fachkräftemangel betroffene Berufsgruppen stärker zu fokussieren.
2. Ausbildungsgarantie:
Jugendliche und junge Erwachsene, die bisher keinen Ausbildungsplatz finden konnten, erhalten die Chance auf eine voll anerkannte, überbetriebliche Ausbildung.
3. Weiterbildung stärken:
Die Bundesregierung will die Weiterbildung stärken und ein Qualifizierungsgeld einführen, mit dem die Bundesagentur für Arbeit die betriebliche Weiterbildung fördern soll.
4. Bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie:
Jede zweite berufstätige Frau arbeitet in Teilzeit. Damit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf leichter wird, setzt die Bundesregierung auf steuerliche Anreize und mehr Kinderbetreuungsangebote.
5. Einwanderungsgesetz modernisieren:
Ausbildungsnachweise, Sprachkenntnisse, Berufserfahrung und Alter sollen die Kriterien für eine zunächst befristete „Chancenkarte“ sein. Diese baut auf einem Punktesystem auf und soll den Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt für Fachkräfte aus dem Ausland erleichtern. Ein neues Zuwanderungsgesetz ist für den Spätherbst angekündigt.
Die Unternehmen in Deutschland brauchen dringend die Unterstützung der Politik, um mit sinnvollen Konzepten mittel- und langfristig dem strukturellen Arbeits- und Fachkräftemangel zu begegnen. Wir von SYNERGIE setzen seit Jahren auf die Ausbildung junger Menschen, um unsere internen Arbeitsstellen zu besetzen – und zwar langfristig!
Im aktuellen Ausbildungsjahr haben wir die Anzahl der Ausbildungsplätze sogar noch einmal erhöht. Im September haben acht junge Menschen ihre Ausbildung begonnen. Sie erlernen die Berufe: „Kaufleute für Büromanagement“ (2) oder „Personaldienstleistungskaufleute“ (6). Alle Lehrjahre zusammengefasst hat SYNERGIE derzeit 15 Auszubildende.
Deutschlandweit sind die Ausbildungszahlen allerdings weiterhin besorgniserregend rückläufig: Laut Statistischem Bundesamt haben 2021 470.000 junge Menschen eine Ausbildung begonnen. Nach dem historischen Tiefstand im Coronajahr 2020 ist dies lediglich ein enttäuschendes Plus von 0,3 Prozent. Zum Vergleich: Vor der Finanzkrise 2008 waren es 600.000 Neu-Auszubildende – Tendenz seitdem fallend.
2021 konnten rund 40 Prozent der Betriebe ihre Lehrstellen nicht besetzen. Gleichzeitig fanden 24.000 Suchende keinen Ausbildungsplatz. Dieses Matching soll künftig besser werden, denn die Kluft zwischen Nachfrage und Bildungsangebot ist zu groß. Die Bundesregierung will daher Unternehmen dabei unterstützen, vom Fachkräftemangel besonders betroffene Berufsgruppen stärker zu adressieren. Dazu gehören Handwerk und Bauwesen, Gesundheits- und Erziehungsberufe, die IT-Branche sowie der Handel.
Teil der Ausbildungsoffensive der Bundesregierung ist auch eine Ausbildungsgarantie für alle jungen Erwachsenen. Denn laut Bildungsbericht der Bundesregierung hat jeder Siebte keine Berufsausbildung. Dieses Vorhaben ist bereits im Koalitionsvertrag der Regierung verankert.
Mit dem Einführen einer Ausbildungsgarantie rechnet die Bundesregierung mit 20.000 neuen Fachkräften pro Jahr. Nach österreichischem Vorbild will der Staat all denjenigen eine finanzierte Ausbildung gewähren, die keinen Ausbildungsplatz finden. Aktuell bilden 19,4 Prozent aller Betriebe aus. Für SYNERGIE ist und bleibt die Ausbildung ein festes Element in der Unternehmensstrategie. Damit unsere Auszubildenden erfolgreich ins Berufsleben starten können, erhalten sie unsere größtmögliche Unterstützung. Als engagierter Ausbildungsbetrieb stehen wir stets in engem Kontakt mit den Berufsschulen und leiten u. a. den Prüfungsausschuss der IHK Karlsruhe für die Berufsgruppe Personaldienstleistungskaufleute.
Quelle:
https://www.iab-forum.de/iab-stellenerhebung-2-2022-offene-stellen-mit-193-millionen-auf-erneutem-allzeithoch/
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/04/PD22_165_212.html
https://www.bmas.de/DE/Service/Presse/Pressemitteilungen/2022/fachkraeftegipfel-mehr-fachkraefte-fuer-deutschlands-zukunft.html
https://www.sozialpolitik-aktuell.de/files/sozialpolitik-aktuell/_Politikfelder/Arbeitsmarkt/Datensammlung/PDF-Dateien/abbIV73.pdf
Neun junge Menschen haben im Herbst 2022 ihre kaufmännische Ausbildung bzw. ein duales Studium bei SYNERGIE begonnen. SYNERGIE bildet seit vielen Jahren die Fachkräfte von morgen selbst aus. Das ist eine der Grundlagen, um für Bewerber, Mitarbeiter und Kundenunternehmen einen qualitativ hochwertigen Service zu bieten – und auch wichtiger unternehmerischer Beitrag gegen den Fachkräftemangel.
“Es ist uns eine Freude, den Auszubildenden – derzeit sind es insgesamt 15 – einen erfolgreichen Start ins Berufsleben zu ermöglichen. Wir begrüßen die neun neuen Auszubildenden ganz herzlich bei uns im Team!”
SYNERGIE-Geschäftsführerin
SYNERGIE bildet in der Zentrale in Karlsruhe sowie in verschiedenen Niederlassungen bundesweit als Kauffrau / Kaufmann für Büromanagement sowie als Personaldienstleistungskauffrau bzw. -mann aus.
Familiäres Miteinander, intensive Betreuung und spannende Azubi-Projekte wie der SYNERGIE Social Day zeichnen die Ausbildung bei SYNERGIE berufs- und standortübergreifend aus. Klares Ziel ist, den Auszubildenden umfangreiches Fachwissen, aber auch Kompetenzen wie Projektmanagement, (Selbst-)Organisation etc. zu vermitteln, und so nach deren Ausbildung, engagierte und qualifizierte Fachkräfte für SYNERGIE intern zu übernehmen.
Neben den kaufmännischen Ausbildungsberufen, die SYNERGIE seit vielen Jahren anbietet, ist dieses Jahr mit Vanessa Gehrke erstmals auch eine duale Studentin gestartet.
Von einem dualen Studium profitieren beide Seiten oder anders gesagt: Die Mischung macht den Unterschied. Vanessa Gehrke verbringt künftig 20 Wochenstunden an der IU Mannheim beim Studium im Bereich Personalmanagement und 20 Wochenstunden in unserer Niederlassung Schwetzingen. Theorie und Praxis ergänzen sich so perfekt.
Interesse geweckt? Wir suchen weiter nach engagierten Menschen, beispielsweise nach einem Kaufmann für Büromanagement (w/m/d) mit Schwerpunkt „Finanzbuchhaltung und Controlling“ in Karlsruhe und nach Personaldienstleistungskaufleuten (w/m/d) in verschiedenen Niederlassungen.
>> Weitere Informationen sowie Bewerbungsmöglichkeiten zur kaufmännischen Ausbildung
Sie sind unzufrieden in Job? Sie suchen eine neue Herausforderung? Damit sind Sie derzeit nicht allein: Die Unternehmensberatung EY hat mehr als 1500 Arbeitnehmer befragt und festgestellt, dass die Hälfte von ihnen Interesse an einem Jobwechsel hat. Viele möchten den Quasi-Stillstand der vergangenen zwei Jahre hinter sich lassen und sehnen sich nach einem Neustart mit interessanten Jobperspektiven.
Die Onlinestellenbörse Stepstone verzeichnet seit Jahresbeginn eine Verdopplung der Suchanfragen. Die Auswahl an offenen Stellen ist groß, wie der aktuell hohe Bedarf an Arbeits- und Fachkräften mehr als deutlich zeigt. Diesen Bedarf decken wir als Personaldienstleister für unsere Kundenunternehmen mit Lösungen in Arbeitnehmerüberlassung oder Personalvermittlung. Wir bei SYNERGIE verfolgen zwei Lösungsansätze, um unsere internen Arbeitsstellen zu besetzen:
SYNERGIE ist seit vielen Jahren ein etablierter Ausbildungsbetrieb. Aktuell haben wir elf Ausbildungsplätze besetzt, ab Herbst sollen acht weitere Stellen dazu kommen. Wir bilden in diesen Berufen aus:
Auch der DIHK rät seinen Mitgliedsunternehmen, in Zukunft wieder mehr auf Auszubildende zu setzen. Eine Empfehlung, die zahlreiche Firmen bereits beherzigt haben: Denn jedes zweite Unternehmen, so der DIHK-Arbeitsmarktreport, will künftig mehr ausbilden. Im vergangenen Jahr haben sich über 500.000 junge Menschen um eine Lehrstelle beworben, 24.000 von ihnen haben keine gefunden. Gleichzeitig blieben allerdings 49.000 Ausbildungsplätze unbesetzt.
Woran das liegt? Der App-Entwickler TalentHero hat nachgefragt, wie Jugendliche Stellenangebote für Lehrstellen wahrnehmen. Das Ergebnis: Stellenanzeigen sind häufig unverständlich und wirken deshalb unglaubwürdig. Gründe dafür seien Buzzwords, Anglizismen und Fachausdrücke. Wirklich relevante Informationen über den Arbeitsort, die Entwicklungsmöglichkeiten nach der Ausbildung und das Gehalt seien dagegen nur schwer zu finden. Hier ist also Nachholbedarf, um die Generation Z (geboren zwischen 1995 und 2010) zu erreichen. Dieses Problem thematisiert auch der DIHK-Arbeitsmarktreport und empfiehlt den Mitgliedsunternehmen, rechtzeitig den Kontakt zu den Schulen zu suchen.
Die aktuelle Situation ist auch eine große Chance für motivierte Quereinsteiger, sie sind zielstrebig, flexibel und lernbereit. Dies sind Eigenschaften, die in der aktuellen Arbeitsmarktsituation dringend gebraucht werden. Die Zurückhaltung der Unternehmen gegenüber Quereinsteigern ist glücklicherweise zurück gegangen.
Wir haben mit Quereinsteigern bereits gute Erfahrungen gemacht, für uns sind sie längst eine wichtige Zielgruppe. Damit sind wir kein Einzelfall, dies beweisen auch die Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zusammen mit dem Portal Meinestadt.de, hierfür wurden im Herbst 2021 mehr als 2.000 Arbeitnehmer befragt: Vier von zehn Fachkräften mit abgeschlossener Berufsausbildung wechselten bereits in einen Job, für den sie nicht ausgebildet waren.
Bei einer Bewerbung als Quereinsteiger sollte die Motivation erkennbar sein, den Job und/oder die Branche zu wechseln.
Quelle:
https://www.ey.com/de_de/news/2021/12/ey-jobstudie-karriere-20211
https://www.dihk.de/de/themen-und-positionen/fachkraefte/aus-und-weiterbildung
Zeitgleich fand das Bewerbertraining für die anderen Teilnehmer statt. Dieses sollte den Jugendlichen ein genaueres Bild des Bewerbungsprozesses geben. Dabei ging man auf die Bewerbung im Allgemeinen, Bewerbungsschreiben und Lebenslauf, aber auch auf das Bewerbungsgespräch ein. Im Stuhlkreis wurden Ideen und Vorschläge ausgetauscht und offen besprochen. Hier hatten die jungen Erwachsenen besonders die Möglichkeit Fragen zu stellen und Missverständnisse aus dem Weg zu räumen. Sie bekamen positive und negative Beispiele für Lebenslauf und das Anschreiben. Diese und auch persönliche Erlebnisse in Sachen Bewerbung und Praktikum wurden dann zusammen in der Gesprächsrunde beredet und thematisiert. Am Ende sollten die Jugendlichen passende Bewerberoutfits aussuchen und sie den jeweiligen Berufsgruppen zuordnen. Das bereitete ihnen auf Anhieb Freude und es wurde viel gespaßt.
Letztendlich war die Intention, den Teenagern zu verdeutlichen, welche Verantwortung Sie für ihren eigenen Werdegang haben und Anreize setzen, um die Selbstverwirklichung zu fördern.
Insgesamt war es ein sehr gelungener Tag für alle Beteiligten. Die Jugendeinrichtung freute sich über die zusätzliche Spende der SYNERGIE Personal Deutschland GmbH, die für zusätzliche Fördermaßnahmen der Kinder und Jugendlichen verwendet wird.
Einen ganz anderen Arbeitstag als üblicherweise erlebten die Auszubildenden von SYNERGIE: Für die Kinder und Jugendlichen der Einrichtung Schloss Stutensee organisierten sie ein großes Teamevent. Auf verschiedenen Parcours durften die Teilnehmer*innen ihre Geschicklichkeit, ihre Schnelligkeit und ihre Teamfähigkeit unter Beweis stellen. Alle Beteiligten erlebten einen rundum gelungenen Tag, der viel Spaß gemacht hat. Auch Geschäftsführerin Nicole Munk ist begeistert: „Ein großes Lob für das soziale Engagement und die tolle Organisation.“
Ehrenamtliche Teilhabe ist für die Auszubildenden von SYNERGIE selbstverständlich, seit 2011 unterstützen sie einmal im Jahr in einem Social Day jeweils eine Hilfseinrichtung. Für dieses soziale Engagement gab es 2019 sogar den 3. Platz beim iGZ-Award für Corporate Social Responsibility.
Der normale Arbeitsalltag der SYNERGIE-Auszubildenden schaut natürlich anders aus. Zum Start in den Herbst haben fünf neue Auszubildende begonnen, über drei Jahre Ausbildungsjahre verteilt sind es elf. SYNERGIE ist seit vielen Jahren ein etablierter Ausbildungsbetrieb für:
Den Ausbildungsberuf „Personaldienstleistungskaufrau/-mann“ gibt es erst seit 2008, er entstand auf Initiative der Arbeitgeberverbände, um die Berufssparte weiter zu professionalisieren. SYNERGIE ist dabei sehr engagiert als Ausbildungsbetrieb der ersten Stunde. Die Verantwortlichen stehen im engen Kontakt mit den Berufsschulen und SYNERGIE-Geschäftsführerin Nicole Munk leitet den Prüfungsausschuss der IHK Karlsruhe.
Das Aufgabenfeld während der Ausbildung ist umfangreich und anspruchsvoll zugleich: Personaldienstleistungskaufleute erarbeiten Stellenanzeigen, sichten Bewerbungsunterlagen, führen Einstellungs- und Mitarbeitergespräche, sie analysieren den Personalbedarf, planen den Einsatz und müssen die mitunter sich schnell ändernden rechtlichen Vorgaben immer im Blick behalten. Im Mittelpunkt steht jedoch die Freude im Kontakt mit Menschen, sie sind sowohl im Dialog mit Kundenunternehmen als auch mit Zeitarbeitnehmern.
Ein „typischer“ PDK-Auszubildender hat Abitur, sucht Karrierechancen nach ersten Erfahrungen im Job oder orientiert sich neu. Auch Bewerber*innen mit einem abgebrochenen Studium eignen sich sehr gut. Michael Haitz, Prokurist bei SYNERGIE: „Damit haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht.“ Und nach der dreijährigen Ausbildung? SYNERGIE kennt die Qualitäten dieser Auszubildenden und deren Arbeitsleistung für das Unternehmen sehr genau. Deshalb erhalten in der Regel alle ein Übernahmeangebot. Der Bedarf an gut ausgebildeten Mitarbeiter*innen wächst weiter: Jeder der 32 Standorte von SYNERGIE soll künftig Personaldienstleistungskaufleute ausbilden.
YEAH! Geschafft! SYNERGIE hat für sein Projekt „Social Day“ in Münster den iGZ Award für herausragendes soziales Engagement erhalten.
Kurz nach den Weihnachtsferien flatterte die Ausschreibung ins Haus: Unternehmen können sich mit herausragenden Projekten um den iGZ-Award bewerben. Sofort war klar: Wir sind wieder dabei!
Der iGZ-Award ist eine durch den Arbeitgeberverband iGZ vergebene Auszeichnung, die für herausragendes soziales Engagement verliehen wird. Bereits in 2017 hatten wir uns um den Preis beworben und mit unserem Projekt „Arbeit + Sprache = Integration“ den ersten Platz belegt. In diesem Jahr reichten wir ein Thema ein, welches mir und allen anderen SYNERGIE Azubis besonders am Herzen liegt: Unser SYNERGIE Social Day.
Seit 2011 findet jedes Jahr ein Social Day statt. Dabei planen alle Azubis gemeinsam einen Tag, an dem sie eine soziale Einrichtung unterstützen. Da wir 14 Azubis auf derzeit zehn Niederlassungen in ganz Deutschland verteilt sind, ist die Organisation der Aufgaben einer der schwierigsten aber auch wichtigsten Punkte. Genauso diskussionsreich ist eigentlich nur die Auswahl der passenden Aktion. In 2018 haben wir tatkräftig die „Räuberburg“ unterstützt, in der vor allem Geschwister krebskranker Kinder während deren Behandlung am Städtischen Klinikum Karlsruhe Zuflucht finden. In diesem Jahr planen wir an zwei Standorten eine DKMS Registrierungsaktion für Stammzellenspender.
Viele Wochen nach der Bewerbung und nach gespanntem Warten hieß es Anfang März endlich: Wir sind nominiert! Als wir hörten, dass „unser“ Social Day unter den ersten Plätzen ist, war die Freude – und die Aufregung – riesengroß. Die Tage bis zur Preisverleihung verbrachte ein Großteil von uns mit Daumen drücken. Am 18. März war es soweit: Auf nach Münster zur iGZ-Award Preisverleihung.
Dann ging es endlich los:
Montagmittag reiste ich, als Vertreterin der Azubis, mit unserer Geschäftsführerin Nicole Munk nach Münster. Nach einer kurzweiligen Fahrt kamen wir voller Vorfreude in unserem typischen westfälischen Hotel an: Kurz zehn Minuten frisch machen – das Verkehrschaos ließ nicht mehr Zeit zu – und weiter ging’s zur Preisverleihung. In der modernen Friedenskapelle wurden wir bereits mit Häppchen und Sekt erwartet.
Der iGZ Bundesvorsitzende Christian Baumann begrüßte freudig die Gäste, bevor Prof. Dr. Dr. Hemel einen wirklich spannenden Vortrag zum Thema soziale Marktwirtschaft und Wertorientierung in digitalen Zeiten hielt. Ganz vorne im Saal verfolgten wir das Geschehen gespannt. Marcel Speker, iGZ Fachbereichsleiter für Kommunikation, leitete uns durch den Abend und stellte anschließend alle nominierten Projekte vor.
Die Spannung stieg. Kategorie große Unternehmen. Endlich wir. Und dann ging alles ganz schnell: „Wieder auf dem Treppchen steht…“, ein Lächeln von Marcel Speker in unsere Richtung und wir durften auf die Bühne und den Preis für den 3. Platz entgegen nehmen.
„Wow, was für eine tolle Auszeichnung für Ihre Arbeit“, freut sich Nicole Munk mit mir und den anderen Azubis. „Das Projekt ist einfach eine runde Sache: Wir können allen Azubis soziales Engagement kombiniert mit persönlicher Weiterentwicklung in nur einem Projekt bieten. Dass die Jury unter den rund 50 Einreichungen unseren Social Day auswählt, zeigt nochmal eine besondere Wertschätzung.“
Pressefotograf hier, Urkunde da, Gratulanten dort und dann noch schnell ein Instagram-Post – wie es sich für mich als Marketing-Azubi gehört. Glückwünsche gibt’s natürlich auch von den anderen Azubis und zahlreichen SYNERGIE-Kollegen – und im Anschluss wird natürlich noch gefeiert.
Foto: v.l.n.r.: Nicole Munk, Christian Baumann (iGZ Bundesvorsitzender), ich (Sophia Coveli), Werner Stolz (iGZ Hauptgeschäftsführer), Ulf D. Posé und Armin Schild (Jurymitglieder)
Karla Rieth, unsere Auszubildende zur Personaldienstleistungskauffrau aus Karlsruhe, durfte vier Wochen lang in die Arbeitswelt von SYNERGIE Hunt in Kanada reinschnuppern. Hier ihr kurzer Bericht über ihre Erfahrungen…
Kanada – ein riesiges Land mit verschiedenen Kulturen und einer atemberaubenden Landschaft. Viele Leute sehen Kanada vielleicht als ein großes, kaltes Land, doch das gilt nicht für mich! Ich war schon immer fasziniert von Kanada, und durch das Arbeiten bei SYNERGIE hatte ich die Chance, die Arbeitswelt in Kanada, dem Land, in dem ich schon immer einmal arbeiten wollte, hautnah mitzuerleben.
Was mich dazu ermutigte letztes Jahr eine Ausbildung bei SYNERGIE anzufangen, war auch die Tatsache, dass das Unternehmen international ist. Als ich erfuhr, dass SYNERGIE einen Standort in Winnipeg, eine Stadt, in der ich schon 2016 Kontakte knüpfte, als ich freiwillig bei einer Pferderanch arbeitete, war ich sehr daran interessiert. Ich hatte dort tolle Freunde gefunden und hatte das Ziel dorthin zurückzugehen eines Tages.
SYNERGIE gab mir die Möglichkeit dazu. Nachdem ich die Bestätigung zu einem 4-wöchigen Aufenthalt in Winnipeg bekam, begann der schwierigere Part: eine Arbeitserlaubnis. Diese für den Zeitraum meines Aufenthaltes zu organisieren, war eine harte Aufgabe, doch mit der Hilfe unserer kanadischen Kollegen bekam ich die Arbeitserlaubnis und war bereit für SYNERGIE in Winnipeg, Kanada zu arbeiten.
Die anfänglichen Sorgen über mein Englisch, die Kollegen und meine Aufgaben waren vollkommen unbegründet. Gleich an meinem ersten Tag fühlte ich mich wie ein Teil des Teams. Natasha, Marie und Paolo begrüßten mich sofort herzlich und zeigten mir mein eigenes Büro. Das hatte ich jedoch nicht lange, da wir beschlossen, dass ich zu Marie und Paolo ins Büro ziehen sollte, um die Kommunikation zu erleichtern. Denn mein ursprüngliches Büro lag am anderen Ende des Gangs. Marie und Natasha zeigten mir sehr viel und halfen mir, sobald ich eine Frage hatte. Auch Ginette, die Leiterin des Gebiets „West“ war immer für mich da, auch wenn sie einige Kilometer entfernt war.
Jeden Donnerstag gab es ein Team Meeting via Skype, auch ich durfte daran teilhaben und konnte so mit anderen Kollegen interagieren. Es hat mich sehr überrascht, wie normal Skype in Kanada ist. Man benutzt es nicht nur für Meetings, sondern auch für Interviews mit Bewerbern, die in einer anderen Stadt oder Provinz wohnen. Ich kann das gut nachvollziehen, denn Skype ist ein effektiver Weg, mit jemand von Angesicht zu Angesicht zu sprechen, auch wenn derjenige weit weg ist. An meinem ersten Tag schaute ich bei den Interviews zu, denn auch ich sollte später welche führen. Danach lernte ich das Bewerbermanagement der Kollegen in Kanada kennen und schaute ein paar informative Videos über das Datensystem „Bond“.
Die Videos waren sehr hilfreich, um die wichtigsten Themengebiete von „Bond“ zu verstehen und erleichterten mir das Arbeiten. Nach ein paar Tagen fing ich selbst an, Bewerbergespräche zu führen, Daten in „Bond“ einzugeben, Stellen zu schalten und neue Bewerber zu finden.
Zu Beginn jedes Gesprächs sagte ich den Bewerbern, dass ich von SYNERGIE Deutschland und durch einen Austausch hier in Kanada bin. Dadurch wussten sie gleich, wer ich bin und wieso ich, zum Beispiel, einen Akzent habe. Das war außerdem ein guter Start ins Gespräch und sorgte für eine lockere Atmosphäre. Das Führen der Bewerbergespräche hat mir sehr viel Spaß gemacht, denn es war sehr interessant, mit verschiedenen Menschen zu reden, zu sehen, was für Fähigkeiten und was für Erfahrungen sie mit sich bringen.
Für die Zukunft würde ich mir wünschen, weiterhin den Kontakt mit den Kollegen zu halten und weiter Ideen auszutauschen. Während meines Aufenthaltes sprach ich schon mit einigen Kollegen über Facebook – wie wir es in Deutschland nutzen und wie sie es in Kanada nutzen. Ich hoffe, dass ich, mit Hilfe von unserem Marketingteam, den Kollegen in Kanada ein paar unserer Ideen, wie wir Kunden oder Bewerber akquirieren bzw. rekrutieren, zukommen lassen kann.
Ich bin mir sicher, dass ich meine neu gelernten Fähigkeiten auch hier in Deutschland nutzen kann und auch wenn es zwei verschiedene Länder und somit auch Kulturen sind, was die Rekrutierung der Bewerber bestimmt unterschiedlicher macht, glaube ich, dass es uns als Unternehmen weiterbringen wird, wenn wir unsere Erfahrungen und unsere Ideen mit anderen Unternehmen austauschen.
Insgesamt hatte ich eine wunderschöne Zeit, die wie im Flug vergangen ist. Ich bin sehr froh und dankbar darüber, dass ich durch SYNERGIE die Chance hatte, einen kleinen Teil meiner Ausbildung in Kanada zu verbringen. Ich möchte allen, die das möglich gemacht haben danken! Für mich wurde ein Traum wahr, ich habe viel über das Arbeiten in Kanada gelernt, viele neue Freunde gefunden und sehr viel Spaß gehabt. Ich werde die Zeit und die schönen Erinnerungen nie vergessen.
Auf dem Foto: SYNERGIE-Team in Winnipeg mit Karla Rieth (links im Bild)
Bereits zum neunten Mal zeichnete die IHK am 08. Dezember 2014 bei einem großen Festakt in Berlin die bundesweit erfolgreichsten Absolventen in den IHK-Berufen aus. Zu den „Top-Azubis“ des Abschlussjahrganges 2014 gehört in diesem Jahr auch die bisherige SYNERGIE-Auszubildende Stefanie Müller. Sie schloss ihre Prüfungen mit der Traumnote „sehr gut“ ab und hat sich somit einen Platz auf dem Podest als Deutschlands beste Nachwuchs-Personaldienstleistungskauffrau gesichert. Gestern wurde sie schließlich bei der „Nationalen Bestenehrung“ neben rund 200 weiteren jungen Frauen und Männern für ihre hervorragenden Leistungen geehrt, nachdem Sie bereits in den vergangenen Wochen von der IHK Karlsruhe und Baden-Württemberg für die beeindruckenden Resultate ausgezeichnet wurde.
„Stefanie Müller hat ihre Berufsausbildung bei SYNERGIE Personal mit ausgezeichneten Noten abgeschlossen. Auch aufgrund ihres Engagements während der Ausbildung hat Sie diese Auszeichnung wirklich verdient“, würdigt Nicole Munk, Geschäftsführerin der SYNERGIE Personal Deutschland GmbH, die Leistungen der 23-Jährigen. „Wir freuen uns, dass sich Frau Müller nach Abschluss ihrer Ausbildung für eine weitere Tätigkeit in unserem Unternehmen entschieden hat und uns somit auch weiterhin erhalten bleibt.“, ergänzt Nicole Munk abschließend.