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International – SYNERGIE Personal https://synergie.kooperative-web.de Ihr Experte im Personalbereich Fri, 03 Nov 2023 09:16:19 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0.3 https://synergie.kooperative-web.de/wp-content/uploads/cropped-favicon-synergie-512x512-1-32x32.png International – SYNERGIE Personal https://synergie.kooperative-web.de 32 32 11.000 Kilometer für einen gelungenen Quereinstieg bei SYNERGIE https://synergie.kooperative-web.de/news/gelungener-quereinstieg/ https://synergie.kooperative-web.de/news/gelungener-quereinstieg/#respond Sun, 31 Jul 2022 09:11:00 +0000 https://synergie.kooperative-web.de/?p=55451

Der Deutsch-Argentinier Richard Schaub verlässt mit seiner siebenköpfigen Familie Südamerika und nutzt die Chance für einen beruflichen Quereinstieg bei SYNERGIE – ein Neuanfang für ihn und seine Familie.

Richard Schaub, Sie haben sich im Sommer 2021 bei SYNERGIE beworben. Damals lebten Sie mit Ihrer Familie noch in Cordoba, Argentinien. Wie kam es dazu, dass Sie sich als Kandidat für eine Arbeitsstelle meldeten, die mehr als 11.000 Kilometer entfernt war?

Die Wirtschaft Argentiniens hat sehr stark unter der Corona-Pandemie gelitten. Meine Familie und ich haben die Auswirkungen direkt gespürt. Die Pizzeria, in der ich arbeitete, blieb wie alle anderen gastronomischen Betriebe monatelang geschlossen. Es gab keine staatlichen Hilfen für die Mitarbeitenden so wie hier in Deutschland. Wir mussten von unseren Ersparnissen leben.

Die schwierigen Pandemiejahre haben Sie in Ihrem Entschluss bekräftigt, einen Neustart zu wagen?

Ja, das ist richtig. So ging es einfach nicht mehr weiter.

Hohe Arbeitslosigkeit und steigende Inflation in Südamerika

Laut aktuellen Angaben der UN lebt fast die Hälfte der argentinischen Bevölkerung unter der Armutsgrenze. Arbeitslosigkeit und Inflation steigen, betroffen sind vor allem die Jugendlichen, ein Viertel der jungen Menschen suchen vergeblich einen Job.

Argentinien ist nicht nur arm, sondern auch ein gefährliches, kriminelles Land – und bietet meinen Kindern derzeit wenig Perspektiven. Das wollte ich ihnen nicht zumuten. Ich suchte Sicherheit für mich und meine Familie.

Weshalb Deutschland?

Ich wurde in Deutschland geboren, ich habe deutsche und argentinische Wurzeln. Doch aufgewachsen bin ich in Cordoba. Anfang der 90er Jahre lebte und arbeitete ich ein paar Jahre in der Nähe von Stuttgart zusammen mit meiner ersten Frau und den drei ältesten Kindern. Mein Vater lebte hier in dieser Gegend.

Wie läuft eine Bewerbung von Argentinien aus in Deutschland?

Das war recht einfach, ich schaute regelmäßig auf den deutschen Stellenportalen nach einem geeigneten Arbeitsplatz. Dabei fiel mir die Annonce von SYNERGIE auf, die einen Mitarbeiter für die Produktion suchten. Quereinsteiger seien willkommen. Hier sah ich meine Chance und bewarb mich: Nach dem Vorstellungsgespräch via Telefon bekam ich das erhoffte Jobangebot. Ich konnte im Oktober 2021 als Linienarbeiter in einem mittelständischen Betrieb beginnen. Das macht mir sehr viel Spaß.

Offene Stellen

Dank Quereinstieg Job-Perspektive erfolgreich genutzt

Sie leben seit dem vergangenen Herbst zusammen mit Ihrer Frau und Ihren fünf Kindern in Bruchsal.

Trotz der großen Vorfreude von uns allen war der Anfang sehr anstrengend. Es dauerte etwas, bis wir eine passende Wohnung finden konnten. In den ersten Wochen lebten wir im Hotel. Wir haben sehr viel Unterstützung bekommen, auch von meinen Ansprechpartnern bei SYNERGIE. Und dank der Hilfe so vieler Menschen wird es täglich einfacher.

SYNERGIE hat u.a. dafür gesorgt, dass ich im Schichtmodell in der Nähe meines Wohnortes arbeiten kann, damit ich mehr Zeit für die Familienorganisation habe. Denn bisher spreche nur ich die deutsche Sprache fließend.

Wie geht es Ihrer Familie in der neuen Heimat?

Margarita, meine Frau, arbeitet in einem Hotel, die drei großen Kinder befinden sich in der letzten Phase der Schulausbildung, sie lernen die Sprache und haben erste berufliche Pläne. Die beiden Jüngsten sind in einer KiTa untergebracht, in der sie sich wohl fühlen.

Aktuell sind die Job-Chancen für Quereinsteiger (w/m/d) so groß wie wohl noch nie. Wir von SYNERGIE helfen dabei, dass es mit dem Quereinstieg gut funktioniert.

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Wie sieht die Zukunft der Zeitarbeit aus? https://synergie.kooperative-web.de/news/rueckblick-2021-ausblick-2022/ https://synergie.kooperative-web.de/news/rueckblick-2021-ausblick-2022/#respond Mon, 20 Dec 2021 15:16:00 +0000 https://synergie.kooperative-web.de/?p=55845

Wirtschaft, Gesellschaft, Politik, wir alle blicken auf zwei anstrengende Jahre zurück: Viele Monate des Durchhaltens, der Hoffnung auf Besserung, der immer neuen Bestimmungen. Das hat Spuren hinterlassen, auch in der Zeitarbeit. Die New York Times hat dafür schon im April 2021 ein Wort gefunden „Languishing“, zu Deutsch: ermatten.
Immerhin gibt es Lichtblicke: Laut den jüngsten Prognosen des ifo-Institutes soll das nächste Jahr besser werden.

  • Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) steigt 2021 um 2,5 Prozent,
  • 2022 soll sogar ein Wachstum von 3,7 Prozent möglich sein.
  • Die Hoffnung aller dabei ist, dass sich die Lieferengpässe auflösen und Deutschland das verzögerte Wachstum nachholen kann.

Auch die Konjunkturumfrage des IW (Institut der deutschen Wirtschaft) spiegelt die allgemeine Zuversicht wider: Von mehr als 2.800 befragten Unternehmen erwartet fast die Hälfte für 2022 eine steigende Umsatzentwicklung, nur 15 Prozent der Firmen rechnen mit einem Rückgang. Optimistisch sind vor allem Industrie und Dienstleistungssektor. In Baden-Württemberg und Bayern, den Bundesländern mit einer starken Automobilindustrie, sind die Produktionserwartungen für 2022 besonders hoch.
Doch noch dominieren die globalen Lieferengpässe unseren Arbeitsalltag, Halbleiter und Rohstoffe gelangen nicht zu den Unternehmen in Europa. Noch immer leidet die globale Warenlogistik unter Ausfällen, weil Häfen wegen Corona-Infektionen geschlossen werden, Container nicht da sind, wo sie gebraucht werden oder Schiffe nicht auslaufen, weil Personal fehlt.

Trotz gestörter Lieferketten: Unternehmen halten an Just-in-time-Produktion fest

Die Erfahrungen der letzten Monate haben nichts daran geändert: Die meisten Unternehmen wollen an der „Just in Time“-Lagerhaltung festhalten. Laut den Volkswirten des Kreditversicherers Euler Hermes in ihrer jüngsten Welthandelsstudie ist alles andere schlicht zu kostspielig.
Als Zeitarbeitsunternehmen schaffen wir den Spagat: Einerseits beliefern wir Branchen wie die Automobilindustrie, die aufgrund der Chipkrise stark von Lieferengpässen betroffen sind und deshalb mitunter kurzfristige Produktionsstopps einlegen müssen. Andererseits erleben die Branchen Logistik und Handel einen regelrechten Boom mit einem hohen Bedarf an Arbeitskräften.

Das wirtschaftliche Ungleichgewicht zwischen den Branchen und die daraus resultierenden Konsequenzen versucht die Regierung abzufedern: Die Kurzarbeiterregelung wurde bis März 2022 verlängert, inklusive der Kurzarbeit für die Zeitarbeit.

Kurzarbeit parallel zum Arbeits- und Fachkräftemangel

Dabei haben wir deutschlandweit einen hohen Arbeits- und Fachkräftemangel. Er behindert bereits 43 Prozent der Unternehmen, das haben aktuell KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) und ifo-Institut im Fachkräftebarometer für das vierte Quartal 2021 gemeldet. Im Sommer 2021 lag die Zahl noch bei 23,7 Prozent. Damit ist der Fach- und Arbeitskräftemangel bereits höher als zunächst erwartet.
Für die deutsche Wirtschaft bleibt die Zeitarbeit ein wichtiges Arbeitsmarktinstrument: Wir rekrutieren Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, so dass unsere Kunden in der Lage sind, personelle Engpässe zu schließen und Wachstumsperioden effektiv zu nutzen. Doch das ist schwer, wenn Kandidaten fehlen.

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Fachkräfteeinwanderungsgesetz für die Zeitarbeit öffnen

Zusammen mit dem IGZ und zahlreichen Wirtschaftsinstituten fordern wir deshalb eine Öffnung des 2019 verabschiedeten Fachkräfteeinwanderungsgesetzes für die Zeitarbeit. Bisher dürfen Zeitarbeitsunternehmen keine Fachkräfte mit einer klassischen Berufsausbildung außerhalb der EU rekrutieren. Innerhalb der EU trägt SYNERGIE mit Global Cross Sourcing zur Lösung bei: Mit weltweit über 750 Niederlassungen rekrutiert die SYNERGIE-Gruppe Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen aus dem europäischen Ausland für den deutschen Markt. Quereinsteigende sind bei SYNERGIE ebenso willkommen wie die Generation 50plus, Menschen mit Migrationshintergrund oder in den Arbeitsmarkt Zurückkehrende.

All das sind große Herausforderungen für das neue Jahr, doch SYNERGIE und die Branche haben bereits 2021 gezeigt, dass sie krisenfest sind und flexibel agieren können. Nutzen wir die ruhige Zeit zwischen den Jahren, laden unseren Akku für 2022 auf und hoffen darauf, dass die New York Times im nächsten Jahr unser aller Gefühlslage mit einem positiven Wort ausdrücken wird.

Ich wünsche Ihnen allen Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr 2022.

Quelle:
https://www.ifo.de/node/67010
https://www.iwd.de/artikel/konjunkturprognose-hoffen-auf-2022-530055/
https://www.eulerhermes.de/presse/pressemitteilungen/studie-zum-welthandel-tauziehen-um-waren-deutschland-im-hintertreffen.html

Foto: ARTIS-Uli Deck

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SYNERGIE Personal gehört seit 10 Jahren zur internationalen SYNERGIE Gruppe https://synergie.kooperative-web.de/news/10-jahre-zugehoerigkeit-zur-synergie-gruppe/ https://synergie.kooperative-web.de/news/10-jahre-zugehoerigkeit-zur-synergie-gruppe/#respond Tue, 14 Sep 2021 13:21:00 +0000 https://synergie.kooperative-web.de/?p=55487

Ein starkes internationales Netzwerk aus über 750 Niederlassungen in 17 Ländern

»Our Job is your Job.«

Unter diesem Motto ist die SYNERGIE seit 1969 als erfolgreicher Personaldienstleister am Markt. Mit Stammsitz in Paris ist sie mit über 750 Niederlassungen in 14 europäischen Ländern sowie Kanada, Australien und China aktiv.

Nicole Munk, Geschäftsführerin der SYNERGIE Personal Deutschland ergänzt: „Wir freuen uns nun schon seit 10 Jahren Teil der SYNERGIE Gruppe zu sein. Ein starker Partner mit dem sich SYNERGIE Deutschland rasant weiter entwickelt hat. Uns ist es heute wie auch vor 40 Jahren wichtig, ganz nah an unseren Kunden zu sein und unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen persönlich zu betreuen. Wir verstehen uns als Mittelständler im Konzern und sind regional verankert. Wir kennen die Gegebenheiten vor Ort und die aktuellen Geschehnisse am Arbeitsmarkt. Zusammen mit unseren SYNERGIE Nachbarländern konnten wir schon viele Projekte umsetzen, Sprachbarrieren überwinden und eine rechtssichere Gestaltung von Arbeitsverhältnissen schaffen. Wir sind stolz ein Teil der internationalen Gruppe zu sein und freuen uns auch weiterhin grenzüberschreitend Kandidaten und Unternehmen zusammen zu bringen.“

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Zeitarbeit ist unverzichtbar für einen flexiblen Arbeitsmarkt https://synergie.kooperative-web.de/news/zeitarbeit-ist-unverzichtbar/ https://synergie.kooperative-web.de/news/zeitarbeit-ist-unverzichtbar/#respond Wed, 08 Sep 2021 15:10:00 +0000 https://synergie.kooperative-web.de/?p=55888

Unternehmerische Flexibilität, u.a. durch Zeitarbeit, hat geholfen, die deutsche Wirtschaft im Pandemiejahr 2020 zu stützen. Die Bundesregierung hat mit Kurzarbeitergeld und Corona-Hilfen notleidenden Unternehmen unter die Arme gegriffen. Die wirtschaftlichen Folgen wären sonst noch gravierender ausgefallen.

In den ersten Monaten 2021 zog die Konjunktur wieder an, noch im März rechneten die Wirtschaftsweisen mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts auf 3,1 Prozent. Doch nun hat das ifo-Institut den erneuten Rückgang des ifo-Geschäftsklimaindex gemeldet, den zweiten Monat in Folge. Es liegt u.a. an der anhaltenden Chip-Krise, die die Automobilhersteller dazu zwingt, ihre Produktionsprozesse zurückzufahren.

Die jüngsten Entwicklungen zeigen umso mehr deutlich, wie wichtig Flexibilität für die deutsche Wirtschaft ist. Zeitarbeit ist das flexible Arbeitsmarktinstrument, um auf Auftragsspitzen und -rückgänge schnell zu reagieren.

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Deutsche Wirtschaft braucht Zeitarbeitskräfte

Umso erstaunlicher ist es, dass die politischen Verantwortlichen die Zeitarbeit bewusst ausgrenzen, wie etwa das Anfang des Jahres verabschiedete Arbeitsschutzkontrollgesetz oder das Fachkräfteeinwanderungsgesetz, das die Zeitarbeit ausschließt. Und noch immer ist die Kurzarbeiterregelung für Zeitarbeitskräfte nicht fest im Gesetzbuch verankert.

Welches Ziel verfolgen die politischen Entscheider? Geht es darum, dass Zeitarbeit nur für sehr kurzfristige Einsätze nutzbar sein soll, oder darum, die Zahl der Zeitarbeitnehmer zu begrenzen? Denn faire Bezahlung, Vertragsgestaltung und Arbeitssicherheit sind schon seit Jahren in den Tarifverträgen der Branche abgesichert. Die Einbindung in die Betriebsorganisation des Einsatzunternehmens und umfassende Dokumentationspflichten gehören zum Alltag eines Personaldienstleisters.

Es ist daher mehr als überfällig, dass Gesellschaft und Politik den Wert der Zeitarbeit für den Arbeitsmarkt anerkennen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Wertschätzung begegnen. Denn sie sind es, die für Flexibilität in der deutschen Wirtschaft sorgen.

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Logistik und Onlinehandel vor Herausforderung https://synergie.kooperative-web.de/news/logistik-vor-herausforderung/ https://synergie.kooperative-web.de/news/logistik-vor-herausforderung/#respond Fri, 03 Sep 2021 13:53:00 +0000 https://synergie.kooperative-web.de/?p=55828

Der Online-Handel boomt – Und das nicht erst seit der Corona-Krise

Amazon & Co. reduzieren schon seit vielen Jahren sukzessive die Umsätze der Einzelhändler. Die Pandemie verstärkte diese Entwicklung wie ein Katalysator. Die Branche meldet für das erste Halbjahr 2021 ein Wachstumsplus von 23,2 Prozent.

Profiteure dieses enormen Booms sind auch Logistik- und Transportunternehmen. Mit mehr als drei Millionen Beschäftigten bilden sie den drittgrößten Wirtschaftsbereich Deutschlands.
52,5 Prozent der deutschen Logistikunternehmen haben aus der Corona-Krise eine positive Bilanz der Geschäftsaktivitäten ziehen können und Wachstum verzeichnet. Sie wurde jedoch auch vor große Probleme gestellt: Weltweites Chaos bei den Lieferketten, Pandemie-Beschränkungen, die Lieferengpässe bei elektronischen Bauteilen und vieles mehr.

Trotz allem stehen in Deutschland die Zeichen auf Wachstum. Die Jobangebote in der Logistik sind vielfältig: Auf allen Qualifizierungsniveaus gibt es Einstiegsmöglichkeiten, von der operativen Mitarbeit bis zum oberen Management. Gleichzeitig eröffnen sich durch die fortschreitende Digitalisierung und die Entstehung digitaler Geschäftsmodelle neue Arbeitsbereiche, für die qualifizierte Arbeitskräfte benötigt werden.

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Zeitarbeit: Flexible Lösung für Logistikbranche

Die Logistik kann diesen Boom nicht alleine stemmen, dies geht nur mit Unterstützung der Zeitarbeit. Denn die große Stärke der Zeitarbeit ist es, Menschen in Branchen mit neuen Aufgaben einzusetzen. Nur mit deren Flexibilität lassen sich Auftragsspitzen schnell abarbeiten sowie ein langfristiger Personalaufbau realisieren.

Arbeitskräfte aus dem europäischen Ausland sind eine gute Ergänzung im leergefegten deutschen Arbeitsmarkt. Die internationale SYNERGIE-Gruppe hat dazu eigens das Programm Global Cross Sourcing gestartet. SYNERGIE adressiert mit diesem Angebot u.a. die Logistikbranche: Wie in kaum einer anderen Branche werden Sprachbarrieren schon lange durch mehrsprachige Betriebs- und Sicherheitsanweisungen überwunden.

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Arbeitskräftemangel: EU-Worker dringend gebraucht https://synergie.kooperative-web.de/news/arbeitskraeftemangel/ https://synergie.kooperative-web.de/news/arbeitskraeftemangel/#respond Wed, 11 Aug 2021 10:09:00 +0000 https://synergie.kooperative-web.de/?p=55725
Der Fach- und Arbeitskräftemangel in Deutschland hat sich weiter verstärkt. Das KfW-ifo-Fachkräftebarometer meldete jüngst, dass die Produktivität von 23,7 Prozent aller deutschen Unternehmen davon beeinträchtigt sei. Tendenz steigend: In der Zeitarbeit, die ja als Frühindikator des Arbeitsmarktes gilt, ist die Situation bereits prekärer als vor der Corona-Pandemie. Die Wirtschaftsexperten nennen drei Gründe für die erhöhte Nachfrage nach Arbeitskräften. Grund 1: Laut den Berechnungen der Wirtschaftsweisen zieht die Konjunktur an: 2021 soll das Bruttoinlandsprodukt bei 3,1 Prozent liegen, für 2022 werden 3,6 Prozent erwartet – und dafür braucht es Arbeitskräfte. Grund 2: Das Arbeitskräfteangebot ist in den letzten anderthalb Jahren auch deshalb erheblich knapper geworden, weil die Nettozuwanderung aus dem Ausland weitgehend versiegt ist. Die Zahl der ausländischen Beschäftigten in Deutschland ging von Februar 2020 bis Februar 2021 um 84 Prozent (Quelle: IAB) zurück. Ohne EU-Worker und Zuwanderung wäre in Deutschland schon von 2019 auf 2020 kaum noch ein Beschäftigungszuwachs möglich gewesen. Nicht umsonst wurde 2020 das Fachkräfteeinwanderungsgesetz verabschiedet. Grund 3: Dem Arbeitsmarkt fehlen aufgrund der geburtenarmen Jahrgänge viele Arbeitskräfte. Das alles ist nicht neu, die Entwicklung hat sich in den letzten Jahren angedeutet, verschärft sich jedoch gerade. Dies gilt umso mehr, wenn die geburtenstarken Jahrgänge (Babyboomer Jahrgänge bis 1968) in den kommenden Jahren aus dem Berufsleben ausscheiden werden.

GCS: Rekrutieren ohne Grenzen

Während Industrie, Regierung und Wirtschaftsinstitute an den richtigen Konzepten feilen, trägt SYNERGIE mit Global Cross Sourcing bereits zur Lösung bei: Mit weltweit über 750 Niederlassungen rekrutiert die SYNERGIE-Gruppe Arbeitnehmer aus dem Ausland für den deutschen Markt.

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Während deutsche Unternehmen händeringend Beschäftigte suchen, finden im europäischen Ausland motivierte Kandidaten nicht immer eine Anstellung oder eine langfristige berufliche und wirtschaftliche Zukunft für sich und ihre Familien.

Tschechische Webentwickler, polnische Altenpfleger, portugiesische Elektroniker, spanische Mechaniker, französische Schweißer – sie alle sind qualifizierte Kandidaten, die in Deutschland eine berufliche Chance suchen und dank SYNERGIE häufig auch finden.

Viele Unternehmen, allen voran die Logistikbranche, haben die Chance erkannt. Sprachbarrieren werden durch mehrsprachige Betriebsanweisungen überwunden, und auch die Berufsgenossenschaften haben sich darauf eingerichtet. Die Sicherheitsunterweisungen wie beispielsweise der VBG sind schon lange multilingual.

Mit der Rekrutierung und der Integration ausländischer Arbeitskräfte leistet SYNERGIE einen wichtigen Beitrag für das dringend benötigte Wachstum in Deutschland.

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Internationales Meeting – Einblicke aus den anderen 15 SYNERGIE-Ländern im Überblick mit Nicole Munk https://synergie.kooperative-web.de/news/internationales-meeting-einblicke-aus-synergie-laendern/ https://synergie.kooperative-web.de/news/internationales-meeting-einblicke-aus-synergie-laendern/#respond Tue, 19 Mar 2019 14:25:00 +0000 https://synergie.kooperative-web.de/?p=55812

Die Geschäftsführer aus den 16 SYNERGIE-Ländern trafen sich letzte Woche zum internationalen Meeting in Deutschland. Zweimal im Jahr tauschen sie sich zusammen mit den Vertretern der SYNERGIE-Gruppe Frankreich zu aktuellen Themen aus.

Mit dabei, dieses Jahr sowohl als Gastgeberin als auch Teilnehmerin, war Nicole Munk, Geschäftsführerin der deutschen SYNERGIE. Wir haben uns mit ihr unterhalten und spannende Einblicke bekommen.

Nicole Munk, wie dürfen wir uns so ein internationales Meeting vorstellen? Was passiert da?

Die Treffen finden regelmäßig zweimal im Jahr an wechselnden Orten statt, um sich über den aktuellen Stand in der Gruppe, Strategien in der Rekrutierung, große überregionale Kundenunternehmen, aber auch Umsatzziele und sonstige Entwicklungen auszutauschen.

Einen großen Raum nehmen dabei auch immer die Best-Practice-Beispiele aus den einzelnen Ländern und eben der persönliche Austausch miteinander ein.

Frau Munk, Deutschland ist ja seit 2011 Teil der SYNERGIE-Gruppe als fünftgrößtem Personalexperten in Europa. Plaudern Sie ein bisschen aus dem Nähkästchen: Was hat sich so verändert in den letzten fast acht Jahren?

Als wir Teil der Gruppe wurden, waren die Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern sehr viel stärker. Innerhalb der Gruppe wird bei uns grob in Nord- und Süd-Europa unterschieden, wir Deutschen gehören dabei zu Nord-Europa. In den ersten Jahren war ganz klar spürbar, dass Nord-Europa, also neben uns zum Beispiel die Beneluxstaaten wirtschaftlich stark aufgestellt sind. Es gab und gibt dort viele mittelständische Unternehmen, eine starke Industrie, die Länder hatten sich schneller von der Wirtschaftskrise 2008/2009 erholt und es war schon damals ein deutlicher Fach- und Arbeitskräftebedarf spürbar.

Währenddessen war vor allem im Süden, in Spanien, Italien aber auch Frankreich, die Arbeitslosigkeit noch hoch, ganz besonders bei den Jugendlichen.

Das hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt: die Arbeitslosigkeit In den südlichen Ländern ist deutlich zurückgegangen, auch dort sind inzwischen Spezialisten in vielen Bereichen rar. Der „Run“ von engagierten Bewerbern beispielsweise auf Deutschland ist längst nicht mehr so stark.

Darüber hinaus haben sich auch weitere, eher praktische Dinge in der SYNERGIE-Gruppe getan?

Das stimmt. Deutschland war 2011 das 15. Land, in dem die Gruppe aktiv wurde. Zwischenzeitlich kam „Nummer 16“ hinzu: Österreich. Wir haben jetzt also weitere deutschsprachige Kollegen mit unseren Nachbarn dazugewonnen. Der Anteil des internationalen Geschäfts in der Gruppe beträgt zwischenzeitlich mehr als 50 Prozent. Außerdem bekam die Gruppe jüngst im 50. Jahr ihres Bestehens die Erlaubnis in China zu starten.

Was über die Jahre in so ziemlich allen Ländern spürbar ist, ist die zunehmende Digitalisierung. Die beschäftigt nicht nur uns in Deutschland, sondern verändert in allen Ländern die internen Abläufe aber auch die Zusammenarbeit mit Bewerbern und Kundenunternehmen. Was sich nach wie vor stark unterscheidet, sind die gesetzlichen Rahmenbedingungen. Hier sind wir in Deutschland – gerade im Bereich Arbeitnehmerüberlassung – deutlich stärker reglementiert als viele andere Länder.

Frau Munk, Sie waren selbst schon als Teilnehmer auf zahlreichen internationalen Meetings dabei, dieses Jahr dann als Gastgeber. Wie eng ist denn der Kontakt zu den Kollegen?

So pathetisch das jetzt auch klingen mag: Die Meetings sind ein bisschen wie ein Familientreffen. Die meisten Kollegen sind über viele Jahre konstant in der Geschäftsführung des jeweiligen Landes. Darauf legt SYNERGIE auch großen Wert – auf Kontinuität, Loyalität und langfristige Zusammenarbeit.

Mit vielen Kollegen stehe ich auch unterjährig – mal mehr, mal weniger eng – im Austausch, am engsten natürlich mit unseren französischen Ansprechpartnern in der Unternehmenszentrale in Paris und der Direktion für internationale Entwicklung in Lyon. Deshalb freue ich mich immer sehr, alle persönlich zu treffen, auch wenn es jedes Mal sehr intensive und arbeitsreiche Tage sind.

Frau Munk, was war Ihr Highlight während dieses Meetings?

Das ist wirklich schwer zu sagen. Aber ich möchte gerne einige ganz unterschiedliche Beispiele geben, die mich bei der Arbeit der Kollegen sehr beeindruckt haben.

Vor ziemlich genau einem Jahr kam unsere Marketingleiterin von der Rekrutierungsmesse „TalentPro“ in München zurück und berichtete von „Robot Vera“, die komplett autonom, eben als Roboter, telefonische Kurzinterviews mit Bewerbern durchführt. Für uns definitiv ein interessantes Zukunftsszenario, aber bei weitem noch keine Realität. Bei unserem internationalen Meeting berichtete jetzt mein belgischer Kollege von deren KI gestütztem Callcenter: ein Roboter gleicht automatisiert die Lebensläufe vorhandener Kandidaten mit den bestehenden Stellen ab. Bei einer hohen Übereinstimmung ruft er selbstständig die infrage kommenden Kandidaten an. Sofern diese telefonisch erreichbar sind, werden sie für ein Kurzinterview an einen Personalberater durchgestellt. Andernfalls informiert der Roboter per Nachricht auf dem Anrufbeantworter grob über die passende Stelle und bittet um entsprechenden Rückruf. Eine aus meiner Sicht beeindruckende zukunftsträchtige Lösung, da sie effizienter gestaltbare Prozesse automatisiert, aber trotzdem den Mensch im Mittelpunkt lässt, wie es im Personalbereich wesentlich ist.

Ein weiteres, gänzlich anderes Beispiel: Die Kollegen in Frankreich haben eine etwas andere Art des „Speed“-Dating für Bewerber und Arbeitgeber veranstaltet. Tatsächlich konnten sich beide Seiten zunächst im Rahmen eines Sport-Trainings in einem Stadion des lokalen Leichtathletik-Verbands kennenlernen, um anschließend Details zu Vakanzen, Unternehmen und Lebenslauf der anwesenden Kandidaten zu besprechen. Also eine Art „Recutainment“ – also die Kombination aus Rekrutierung und Entertainment – wie sie auch in Deutschland immer mehr zunimmt.

Die Summe an Einzelmaßnahmen ist jedenfalls beeindruckend: Während die Kollegen in Italien sich auf den Aero-Bereich und die Luftfahrtindustrie spezialisieren, haben die Spanier ein spezielles Schulungsprogramm für die Logistik-Branche entwickelt. Das Team in Großbritannien sieht sich hingegen im Brexit-Jahr der großflächigen Abwanderung ausländischer Arbeitskräfte und einer ungewissen wirtschaftlichen Zukunft gegenüber.

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Gibt es denn auch etwas, das alle SYNERGIE-Länder gemeinsam haben, Frau Munk?

Bei all den Unterschieden würde ich sagen, dass sich in den meisten Ländern inzwischen der Arbeitsmarkt hin zum Bewerbermarkt entwickelt hat. In einigen Ländern wie Deutschland gilt dies fast quer durch alle Branchen, Qualifikationen und Regionen. In anderen Ländern ist es eher ein Fachkräftemangel, der sich auf sehr gut ausgebildete, erfahrene Experten beschränkt.

Überall aber hat das Werben um die besten Mitarbeiter begonnen und die Unternehmen rücken die Beschäftigten in den Mittelpunkt, entwickeln ihre Arbeitgebermarke und ihre Rekrutierung fort.

Um hier ein qualifizierter Ansprechpartner für Unternehmen, aber auch ein Karrieremanager auf Augenhöhe für gut ausgebildete Wechselwillige zu sein, hat SYNERGIE im letzten Jahr länderübergreifend die Marke S&you gestartet. Konzepte zu diesem Thema standen weit oben auf der Agenda und auch wir in Deutschland haben hier im Lauf des Jahres noch einiges vor.

Vielen Dank, Frau Munk, für die interessanten Einblicke – wir sind gespannt, was sich in den nächsten Monaten entwickeln wird.

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S&you – Rekrutierung von Experten bei SYNERGIE international verankert https://synergie.kooperative-web.de/news/s-and-you-personalberatung-rekrutierung-experten-bei-synergie-international-verankert/ https://synergie.kooperative-web.de/news/s-and-you-personalberatung-rekrutierung-experten-bei-synergie-international-verankert/#respond Tue, 16 Oct 2018 14:24:00 +0000 https://synergie.kooperative-web.de/?p=55852

S&you – unter dieser neuen Marke bündelt jetzt die internationale SYNERGIE-Gruppe ihre Aktivitäten im Bereich Personalberatung. Um dem Bedarf ihrer Kundenunternehmen nach hochqualifizierten Experten, Fach- und Führungskräften nachzukommen, aktiviert die SYNERGIE ihre Ressourcen, um diese gefragten Mitarbeiter zu rekrutieren.

Karrierebegleiter und Headhunter

„In Deutschland sind wir seit vielen Jahren auch erfolgreich im Bereich der Direktvermittlung besonders qualifizierter Kandidaten aktiv“, so SYNERGIE-Geschäftsführerin Nicole Munk. „Der deutsche Bewerbermarkt ist aber auch bereits seit Jahren für bestimmte Qualifikationen besonders eng, so dass hier die Notwendigkeit für eine passgenaue Dienstleistung für Unternehmen und auch Bewerber schon seit längerem gegeben ist.“

SYNERGIE ist an einzelnen Standorten langjährig erfahren in der Rekrutierung besonders technischer Fachkräfte und hat seit 2014 den Bereich Personalberatung sukzessiv und nachhaltig ausgebaut über ein großes Niederlassungsnetz und zahlreiche Qualifikationen und Branchen. Zuletzt wurde SYNERGIE dafür auch vom FOCUS Magazin als TOP Personaldienstleister 2018 im Bereich „Professional Search“ ausgezeichnet.

Qualifizierte Experten grenzüberschreitend gefragt

„In anderen Ländern war der Bewerbermarkt lange deutlich entspannter“, weiß Volker Knittel, Leiter HR Services und Internationales, der damit auch als Koordinationsstelle für den Bereich Personalberatung in der Unternehmenszentrale zuständig ist. „Aber zwischenzeitlich ist die Nachfrage nach besonders qualifizierten Kräften zum Beispiel aus der IT oder dem Engineering sowie Gesundheitsbereich quasi überall in Europa steigend.“

Vor diesem Hintergrund ist die SYNERGIE-Gruppe als Europas fünftgrößter Personalexperte jetzt auch international mit der Marke S&you in der Rekrutierung von Fach- und Führungskräften aktiv. „Mit S&you stärken wir unsere Aktivitäten in der Rekrutierung der mittleren Führungsebene und geben ihr mehr Sichtbarkeit“, so Sophie Sanchez, Geschäftsführerin der SYNERGIE-Gruppe.

Offene Stellen

Kräfte international gebündelt durch S&you

„Es ist gut, dass mit S&you das Thema Rekrutierung von Experten jetzt in der ganzen SYNERGIE-Gruppe verankert ist“, freut sich Nicole Munk. „Damit können wir die Suche nach diesen Fachkräften in den 15 anderen SYNERGIE-Ländern für unsere Kundenunternehmen vereinfachen, aber auch die Job-Möglichkeiten für unsere Kandidaten vervielfachen.“

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Arbeiten für SYNERGIE in Kanada – Ein Traum wurde wahr https://synergie.kooperative-web.de/news/arbeiten-fuer-synergie-in-kanada/ https://synergie.kooperative-web.de/news/arbeiten-fuer-synergie-in-kanada/#respond Tue, 10 Oct 2017 10:05:17 +0000 https://synergie.kooperative-web.de/?p=55721

Karla Rieth, unsere Auszubildende zur Personaldienstleistungskauffrau aus Karlsruhe, durfte vier Wochen lang in die Arbeitswelt von SYNERGIE Hunt in Kanada reinschnuppern. Hier ihr kurzer Bericht über ihre Erfahrungen…

Kanada – ein riesiges Land mit verschiedenen Kulturen und einer atemberaubenden Landschaft. Viele Leute sehen Kanada vielleicht als ein großes, kaltes Land, doch das gilt nicht für mich! Ich war schon immer fasziniert von Kanada, und durch das Arbeiten bei SYNERGIE hatte ich die Chance, die Arbeitswelt in Kanada, dem Land, in dem ich schon immer einmal arbeiten wollte, hautnah mitzuerleben.

Die ersten Pläne schmieden

Was mich dazu ermutigte letztes Jahr eine Ausbildung bei SYNERGIE anzufangen, war auch die Tatsache, dass das Unternehmen international ist. Als ich erfuhr, dass SYNERGIE einen Standort in Winnipeg, eine Stadt, in der ich schon 2016 Kontakte knüpfte, als ich freiwillig bei einer Pferderanch arbeitete, war ich sehr daran interessiert. Ich hatte dort tolle Freunde gefunden und hatte das Ziel dorthin zurückzugehen eines Tages.

SYNERGIE gab mir die Möglichkeit dazu. Nachdem ich die Bestätigung zu einem 4-wöchigen Aufenthalt in Winnipeg bekam, begann der schwierigere Part: eine Arbeitserlaubnis. Diese für den Zeitraum meines Aufenthaltes zu organisieren, war eine harte Aufgabe, doch mit der Hilfe unserer kanadischen Kollegen bekam ich die Arbeitserlaubnis und war bereit für SYNERGIE in Winnipeg, Kanada zu arbeiten.

Praktikum in Kanada

Die anfänglichen Sorgen über mein Englisch, die Kollegen und meine Aufgaben waren vollkommen unbegründet. Gleich an meinem ersten Tag fühlte ich mich wie ein Teil des Teams. Natasha, Marie und Paolo begrüßten mich sofort herzlich und zeigten mir mein eigenes Büro. Das hatte ich jedoch nicht lange, da wir beschlossen, dass ich zu Marie und Paolo ins Büro ziehen sollte, um die Kommunikation zu erleichtern. Denn mein ursprüngliches Büro lag am anderen Ende des Gangs. Marie und Natasha zeigten mir sehr viel und halfen mir, sobald ich eine Frage hatte. Auch Ginette, die Leiterin des Gebiets „West“ war immer für mich da, auch wenn sie einige Kilometer entfernt war.

Jeden Donnerstag gab es ein Team Meeting via Skype, auch ich durfte daran teilhaben und konnte so mit anderen Kollegen interagieren. Es hat mich sehr überrascht, wie normal Skype in Kanada ist. Man benutzt es nicht nur für Meetings, sondern auch für Interviews mit Bewerbern, die in einer anderen Stadt oder Provinz wohnen. Ich kann das gut nachvollziehen, denn Skype ist ein effektiver Weg, mit jemand von Angesicht zu Angesicht zu sprechen, auch wenn derjenige weit weg ist. An meinem ersten Tag schaute ich bei den Interviews zu, denn auch ich sollte später welche führen. Danach lernte ich das Bewerbermanagement der Kollegen in Kanada kennen und schaute ein paar informative Videos über das Datensystem „Bond“.

Die Videos waren sehr hilfreich, um die wichtigsten Themengebiete von „Bond“ zu verstehen und erleichterten mir das Arbeiten. Nach ein paar Tagen fing ich selbst an, Bewerbergespräche zu führen, Daten in „Bond“ einzugeben, Stellen zu schalten und neue Bewerber zu finden.

Bewerbungsgespräche

Zu Beginn jedes Gesprächs sagte ich den Bewerbern, dass ich von SYNERGIE Deutschland und durch einen Austausch hier in Kanada bin. Dadurch wussten sie gleich, wer ich bin und wieso ich, zum Beispiel, einen Akzent habe. Das war außerdem ein guter Start ins Gespräch und sorgte für eine lockere Atmosphäre. Das Führen der Bewerbergespräche hat mir sehr viel Spaß gemacht, denn es war sehr interessant, mit verschiedenen Menschen zu reden, zu sehen, was für Fähigkeiten und was für Erfahrungen sie mit sich bringen.

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Pläne für die Zukunft

Für die Zukunft würde ich mir wünschen, weiterhin den Kontakt mit den Kollegen zu halten und weiter Ideen auszutauschen. Während meines Aufenthaltes sprach ich schon mit einigen Kollegen über Facebook – wie wir es in Deutschland nutzen und wie sie es in Kanada nutzen. Ich hoffe, dass ich, mit Hilfe von unserem Marketingteam, den Kollegen in Kanada ein paar unserer Ideen, wie wir Kunden oder Bewerber akquirieren bzw. rekrutieren, zukommen lassen kann.

Ich bin mir sicher, dass ich meine neu gelernten Fähigkeiten auch hier in Deutschland nutzen kann und auch wenn es zwei verschiedene Länder und somit auch Kulturen sind, was die Rekrutierung der Bewerber bestimmt unterschiedlicher macht, glaube ich, dass es uns als Unternehmen weiterbringen wird, wenn wir unsere Erfahrungen und unsere Ideen mit anderen Unternehmen austauschen.

Insgesamt hatte ich eine wunderschöne Zeit, die wie im Flug vergangen ist. Ich bin sehr froh und dankbar darüber, dass ich durch SYNERGIE die Chance hatte, einen kleinen Teil meiner Ausbildung in Kanada zu verbringen. Ich möchte allen, die das möglich gemacht haben danken! Für mich wurde ein Traum wahr, ich habe viel über das Arbeiten in Kanada gelernt, viele neue Freunde gefunden und sehr viel Spaß gehabt. Ich werde die Zeit und die schönen Erinnerungen nie vergessen.

VIELEN DANK!

Auf dem Foto: SYNERGIE-Team in Winnipeg mit Karla Rieth (links im Bild)

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