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Immerhin gibt es Lichtblicke: Laut den jüngsten Prognosen des ifo-Institutes soll das nächste Jahr besser werden.
Auch die Konjunkturumfrage des IW (Institut der deutschen Wirtschaft) spiegelt die allgemeine Zuversicht wider: Von mehr als 2.800 befragten Unternehmen erwartet fast die Hälfte für 2022 eine steigende Umsatzentwicklung, nur 15 Prozent der Firmen rechnen mit einem Rückgang. Optimistisch sind vor allem Industrie und Dienstleistungssektor. In Baden-Württemberg und Bayern, den Bundesländern mit einer starken Automobilindustrie, sind die Produktionserwartungen für 2022 besonders hoch.
Doch noch dominieren die globalen Lieferengpässe unseren Arbeitsalltag, Halbleiter und Rohstoffe gelangen nicht zu den Unternehmen in Europa. Noch immer leidet die globale Warenlogistik unter Ausfällen, weil Häfen wegen Corona-Infektionen geschlossen werden, Container nicht da sind, wo sie gebraucht werden oder Schiffe nicht auslaufen, weil Personal fehlt.
Die Erfahrungen der letzten Monate haben nichts daran geändert: Die meisten Unternehmen wollen an der „Just in Time“-Lagerhaltung festhalten. Laut den Volkswirten des Kreditversicherers Euler Hermes in ihrer jüngsten Welthandelsstudie ist alles andere schlicht zu kostspielig.
Als Zeitarbeitsunternehmen schaffen wir den Spagat: Einerseits beliefern wir Branchen wie die Automobilindustrie, die aufgrund der Chipkrise stark von Lieferengpässen betroffen sind und deshalb mitunter kurzfristige Produktionsstopps einlegen müssen. Andererseits erleben die Branchen Logistik und Handel einen regelrechten Boom mit einem hohen Bedarf an Arbeitskräften.
Das wirtschaftliche Ungleichgewicht zwischen den Branchen und die daraus resultierenden Konsequenzen versucht die Regierung abzufedern: Die Kurzarbeiterregelung wurde bis März 2022 verlängert, inklusive der Kurzarbeit für die Zeitarbeit.
Dabei haben wir deutschlandweit einen hohen Arbeits- und Fachkräftemangel. Er behindert bereits 43 Prozent der Unternehmen, das haben aktuell KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) und ifo-Institut im Fachkräftebarometer für das vierte Quartal 2021 gemeldet. Im Sommer 2021 lag die Zahl noch bei 23,7 Prozent. Damit ist der Fach- und Arbeitskräftemangel bereits höher als zunächst erwartet.
Für die deutsche Wirtschaft bleibt die Zeitarbeit ein wichtiges Arbeitsmarktinstrument: Wir rekrutieren Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, so dass unsere Kunden in der Lage sind, personelle Engpässe zu schließen und Wachstumsperioden effektiv zu nutzen. Doch das ist schwer, wenn Kandidaten fehlen.
Zusammen mit dem IGZ und zahlreichen Wirtschaftsinstituten fordern wir deshalb eine Öffnung des 2019 verabschiedeten Fachkräfteeinwanderungsgesetzes für die Zeitarbeit. Bisher dürfen Zeitarbeitsunternehmen keine Fachkräfte mit einer klassischen Berufsausbildung außerhalb der EU rekrutieren. Innerhalb der EU trägt SYNERGIE mit Global Cross Sourcing zur Lösung bei: Mit weltweit über 750 Niederlassungen rekrutiert die SYNERGIE-Gruppe Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen aus dem europäischen Ausland für den deutschen Markt. Quereinsteigende sind bei SYNERGIE ebenso willkommen wie die Generation 50plus, Menschen mit Migrationshintergrund oder in den Arbeitsmarkt Zurückkehrende.
All das sind große Herausforderungen für das neue Jahr, doch SYNERGIE und die Branche haben bereits 2021 gezeigt, dass sie krisenfest sind und flexibel agieren können. Nutzen wir die ruhige Zeit zwischen den Jahren, laden unseren Akku für 2022 auf und hoffen darauf, dass die New York Times im nächsten Jahr unser aller Gefühlslage mit einem positiven Wort ausdrücken wird.
Ich wünsche Ihnen allen Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr 2022.
Quelle:
https://www.ifo.de/node/67010
https://www.iwd.de/artikel/konjunkturprognose-hoffen-auf-2022-530055/
https://www.eulerhermes.de/presse/pressemitteilungen/studie-zum-welthandel-tauziehen-um-waren-deutschland-im-hintertreffen.html
Foto: ARTIS-Uli Deck
»Our Job is your Job.«
Unter diesem Motto ist die SYNERGIE seit 1969 als erfolgreicher Personaldienstleister am Markt. Mit Stammsitz in Paris ist sie mit über 750 Niederlassungen in 14 europäischen Ländern sowie Kanada, Australien und China aktiv.
Nicole Munk, Geschäftsführerin der SYNERGIE Personal Deutschland ergänzt: „Wir freuen uns nun schon seit 10 Jahren Teil der SYNERGIE Gruppe zu sein. Ein starker Partner mit dem sich SYNERGIE Deutschland rasant weiter entwickelt hat. Uns ist es heute wie auch vor 40 Jahren wichtig, ganz nah an unseren Kunden zu sein und unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen persönlich zu betreuen. Wir verstehen uns als Mittelständler im Konzern und sind regional verankert. Wir kennen die Gegebenheiten vor Ort und die aktuellen Geschehnisse am Arbeitsmarkt. Zusammen mit unseren SYNERGIE Nachbarländern konnten wir schon viele Projekte umsetzen, Sprachbarrieren überwinden und eine rechtssichere Gestaltung von Arbeitsverhältnissen schaffen. Wir sind stolz ein Teil der internationalen Gruppe zu sein und freuen uns auch weiterhin grenzüberschreitend Kandidaten und Unternehmen zusammen zu bringen.“
Unternehmerische Flexibilität, u.a. durch Zeitarbeit, hat geholfen, die deutsche Wirtschaft im Pandemiejahr 2020 zu stützen. Die Bundesregierung hat mit Kurzarbeitergeld und Corona-Hilfen notleidenden Unternehmen unter die Arme gegriffen. Die wirtschaftlichen Folgen wären sonst noch gravierender ausgefallen.
In den ersten Monaten 2021 zog die Konjunktur wieder an, noch im März rechneten die Wirtschaftsweisen mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts auf 3,1 Prozent. Doch nun hat das ifo-Institut den erneuten Rückgang des ifo-Geschäftsklimaindex gemeldet, den zweiten Monat in Folge. Es liegt u.a. an der anhaltenden Chip-Krise, die die Automobilhersteller dazu zwingt, ihre Produktionsprozesse zurückzufahren.
Die jüngsten Entwicklungen zeigen umso mehr deutlich, wie wichtig Flexibilität für die deutsche Wirtschaft ist. Zeitarbeit ist das flexible Arbeitsmarktinstrument, um auf Auftragsspitzen und -rückgänge schnell zu reagieren.
Umso erstaunlicher ist es, dass die politischen Verantwortlichen die Zeitarbeit bewusst ausgrenzen, wie etwa das Anfang des Jahres verabschiedete Arbeitsschutzkontrollgesetz oder das Fachkräfteeinwanderungsgesetz, das die Zeitarbeit ausschließt. Und noch immer ist die Kurzarbeiterregelung für Zeitarbeitskräfte nicht fest im Gesetzbuch verankert.
Welches Ziel verfolgen die politischen Entscheider? Geht es darum, dass Zeitarbeit nur für sehr kurzfristige Einsätze nutzbar sein soll, oder darum, die Zahl der Zeitarbeitnehmer zu begrenzen? Denn faire Bezahlung, Vertragsgestaltung und Arbeitssicherheit sind schon seit Jahren in den Tarifverträgen der Branche abgesichert. Die Einbindung in die Betriebsorganisation des Einsatzunternehmens und umfassende Dokumentationspflichten gehören zum Alltag eines Personaldienstleisters.
Es ist daher mehr als überfällig, dass Gesellschaft und Politik den Wert der Zeitarbeit für den Arbeitsmarkt anerkennen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Wertschätzung begegnen. Denn sie sind es, die für Flexibilität in der deutschen Wirtschaft sorgen.
Amazon & Co. reduzieren schon seit vielen Jahren sukzessive die Umsätze der Einzelhändler. Die Pandemie verstärkte diese Entwicklung wie ein Katalysator. Die Branche meldet für das erste Halbjahr 2021 ein Wachstumsplus von 23,2 Prozent.
Profiteure dieses enormen Booms sind auch Logistik- und Transportunternehmen. Mit mehr als drei Millionen Beschäftigten bilden sie den drittgrößten Wirtschaftsbereich Deutschlands.
52,5 Prozent der deutschen Logistikunternehmen haben aus der Corona-Krise eine positive Bilanz der Geschäftsaktivitäten ziehen können und Wachstum verzeichnet. Sie wurde jedoch auch vor große Probleme gestellt: Weltweites Chaos bei den Lieferketten, Pandemie-Beschränkungen, die Lieferengpässe bei elektronischen Bauteilen und vieles mehr.
Trotz allem stehen in Deutschland die Zeichen auf Wachstum. Die Jobangebote in der Logistik sind vielfältig: Auf allen Qualifizierungsniveaus gibt es Einstiegsmöglichkeiten, von der operativen Mitarbeit bis zum oberen Management. Gleichzeitig eröffnen sich durch die fortschreitende Digitalisierung und die Entstehung digitaler Geschäftsmodelle neue Arbeitsbereiche, für die qualifizierte Arbeitskräfte benötigt werden.
Die Logistik kann diesen Boom nicht alleine stemmen, dies geht nur mit Unterstützung der Zeitarbeit. Denn die große Stärke der Zeitarbeit ist es, Menschen in Branchen mit neuen Aufgaben einzusetzen. Nur mit deren Flexibilität lassen sich Auftragsspitzen schnell abarbeiten sowie ein langfristiger Personalaufbau realisieren.
Arbeitskräfte aus dem europäischen Ausland sind eine gute Ergänzung im leergefegten deutschen Arbeitsmarkt. Die internationale SYNERGIE-Gruppe hat dazu eigens das Programm Global Cross Sourcing gestartet. SYNERGIE adressiert mit diesem Angebot u.a. die Logistikbranche: Wie in kaum einer anderen Branche werden Sprachbarrieren schon lange durch mehrsprachige Betriebs- und Sicherheitsanweisungen überwunden.
Während deutsche Unternehmen händeringend Beschäftigte suchen, finden im europäischen Ausland motivierte Kandidaten nicht immer eine Anstellung oder eine langfristige berufliche und wirtschaftliche Zukunft für sich und ihre Familien.
Tschechische Webentwickler, polnische Altenpfleger, portugiesische Elektroniker, spanische Mechaniker, französische Schweißer – sie alle sind qualifizierte Kandidaten, die in Deutschland eine berufliche Chance suchen und dank SYNERGIE häufig auch finden.
Viele Unternehmen, allen voran die Logistikbranche, haben die Chance erkannt. Sprachbarrieren werden durch mehrsprachige Betriebsanweisungen überwunden, und auch die Berufsgenossenschaften haben sich darauf eingerichtet. Die Sicherheitsunterweisungen wie beispielsweise der VBG sind schon lange multilingual.
Mit der Rekrutierung und der Integration ausländischer Arbeitskräfte leistet SYNERGIE einen wichtigen Beitrag für das dringend benötigte Wachstum in Deutschland.
Auch 2021 wurde SYNERGIE Personal von FOCUS Business „Gehalt & Karriere“ in der Kategorie „Zeitarbeit“ ausgezeichnet. Hierfür werden einmal im Jahr Personaldienstleister, Kandidaten und Personalverantwortliche aus Unternehmen befragt. Gemeinsam mit Statista führt FOCUS-Business eine Studie durch, die verschiedene Kriterien wie die Häufigkeit der Nennung oder Empfehlungen mit einbezieht.
Folgende Bewertungskriterien wurden berücksichtigt:
Ausgezeichnet werden nämlich nur jene Unternehmen, die sowohl eine Mindestanzahl an Nennungen, eine Mindestnote über alle Bewertungskriterien sowie einen Mindestanteil an Weiterempfehlungen erreicht haben. Nur wer in allen Kategorien überzeugen konnte wurde als „Top-Personaldienstleister 2021“ aufgenommen. Wir konnten erneut in allen Kategorien überzeugen.
Wir freuen uns riesig, dass wir erneut, und nun schon zum 4. Mal in Folge, als Top Personaldienstleister ausgezeichnet wurden. „Die Auszeichnung bestätigt uns darin, dass wir unsere Kundenunternehmen in einem der wichtigsten Unternehmensbereiche, dem Personal, wertvoll unterstützen können!“ so Geschäftsführerin Nicole Munk.
Wir freuen uns über Ihr positives Feedback im Rahmen dieser Umfrage zum Top Personaldienstleister. Weitere Anregungen und Rückmeldungen können Sie auch gerne jederzeit an feedback(at)synergie.de senden.