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Mit dabei, dieses Jahr sowohl als Gastgeberin als auch Teilnehmerin, war Nicole Munk, Geschäftsführerin der deutschen SYNERGIE. Wir haben uns mit ihr unterhalten und spannende Einblicke bekommen.
Die Treffen finden regelmäßig zweimal im Jahr an wechselnden Orten statt, um sich über den aktuellen Stand in der Gruppe, Strategien in der Rekrutierung, große überregionale Kundenunternehmen, aber auch Umsatzziele und sonstige Entwicklungen auszutauschen.
Einen großen Raum nehmen dabei auch immer die Best-Practice-Beispiele aus den einzelnen Ländern und eben der persönliche Austausch miteinander ein.
Als wir Teil der Gruppe wurden, waren die Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern sehr viel stärker. Innerhalb der Gruppe wird bei uns grob in Nord- und Süd-Europa unterschieden, wir Deutschen gehören dabei zu Nord-Europa. In den ersten Jahren war ganz klar spürbar, dass Nord-Europa, also neben uns zum Beispiel die Beneluxstaaten wirtschaftlich stark aufgestellt sind. Es gab und gibt dort viele mittelständische Unternehmen, eine starke Industrie, die Länder hatten sich schneller von der Wirtschaftskrise 2008/2009 erholt und es war schon damals ein deutlicher Fach- und Arbeitskräftebedarf spürbar.
Währenddessen war vor allem im Süden, in Spanien, Italien aber auch Frankreich, die Arbeitslosigkeit noch hoch, ganz besonders bei den Jugendlichen.
Das hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt: die Arbeitslosigkeit In den südlichen Ländern ist deutlich zurückgegangen, auch dort sind inzwischen Spezialisten in vielen Bereichen rar. Der „Run“ von engagierten Bewerbern beispielsweise auf Deutschland ist längst nicht mehr so stark.
Das stimmt. Deutschland war 2011 das 15. Land, in dem die Gruppe aktiv wurde. Zwischenzeitlich kam „Nummer 16“ hinzu: Österreich. Wir haben jetzt also weitere deutschsprachige Kollegen mit unseren Nachbarn dazugewonnen. Der Anteil des internationalen Geschäfts in der Gruppe beträgt zwischenzeitlich mehr als 50 Prozent. Außerdem bekam die Gruppe jüngst im 50. Jahr ihres Bestehens die Erlaubnis in China zu starten.
Was über die Jahre in so ziemlich allen Ländern spürbar ist, ist die zunehmende Digitalisierung. Die beschäftigt nicht nur uns in Deutschland, sondern verändert in allen Ländern die internen Abläufe aber auch die Zusammenarbeit mit Bewerbern und Kundenunternehmen. Was sich nach wie vor stark unterscheidet, sind die gesetzlichen Rahmenbedingungen. Hier sind wir in Deutschland – gerade im Bereich Arbeitnehmerüberlassung – deutlich stärker reglementiert als viele andere Länder.
So pathetisch das jetzt auch klingen mag: Die Meetings sind ein bisschen wie ein Familientreffen. Die meisten Kollegen sind über viele Jahre konstant in der Geschäftsführung des jeweiligen Landes. Darauf legt SYNERGIE auch großen Wert – auf Kontinuität, Loyalität und langfristige Zusammenarbeit.
Mit vielen Kollegen stehe ich auch unterjährig – mal mehr, mal weniger eng – im Austausch, am engsten natürlich mit unseren französischen Ansprechpartnern in der Unternehmenszentrale in Paris und der Direktion für internationale Entwicklung in Lyon. Deshalb freue ich mich immer sehr, alle persönlich zu treffen, auch wenn es jedes Mal sehr intensive und arbeitsreiche Tage sind.
Das ist wirklich schwer zu sagen. Aber ich möchte gerne einige ganz unterschiedliche Beispiele geben, die mich bei der Arbeit der Kollegen sehr beeindruckt haben.
Vor ziemlich genau einem Jahr kam unsere Marketingleiterin von der Rekrutierungsmesse „TalentPro“ in München zurück und berichtete von „Robot Vera“, die komplett autonom, eben als Roboter, telefonische Kurzinterviews mit Bewerbern durchführt. Für uns definitiv ein interessantes Zukunftsszenario, aber bei weitem noch keine Realität. Bei unserem internationalen Meeting berichtete jetzt mein belgischer Kollege von deren KI gestütztem Callcenter: ein Roboter gleicht automatisiert die Lebensläufe vorhandener Kandidaten mit den bestehenden Stellen ab. Bei einer hohen Übereinstimmung ruft er selbstständig die infrage kommenden Kandidaten an. Sofern diese telefonisch erreichbar sind, werden sie für ein Kurzinterview an einen Personalberater durchgestellt. Andernfalls informiert der Roboter per Nachricht auf dem Anrufbeantworter grob über die passende Stelle und bittet um entsprechenden Rückruf. Eine aus meiner Sicht beeindruckende zukunftsträchtige Lösung, da sie effizienter gestaltbare Prozesse automatisiert, aber trotzdem den Mensch im Mittelpunkt lässt, wie es im Personalbereich wesentlich ist.
Ein weiteres, gänzlich anderes Beispiel: Die Kollegen in Frankreich haben eine etwas andere Art des „Speed“-Dating für Bewerber und Arbeitgeber veranstaltet. Tatsächlich konnten sich beide Seiten zunächst im Rahmen eines Sport-Trainings in einem Stadion des lokalen Leichtathletik-Verbands kennenlernen, um anschließend Details zu Vakanzen, Unternehmen und Lebenslauf der anwesenden Kandidaten zu besprechen. Also eine Art „Recutainment“ – also die Kombination aus Rekrutierung und Entertainment – wie sie auch in Deutschland immer mehr zunimmt.
Die Summe an Einzelmaßnahmen ist jedenfalls beeindruckend: Während die Kollegen in Italien sich auf den Aero-Bereich und die Luftfahrtindustrie spezialisieren, haben die Spanier ein spezielles Schulungsprogramm für die Logistik-Branche entwickelt. Das Team in Großbritannien sieht sich hingegen im Brexit-Jahr der großflächigen Abwanderung ausländischer Arbeitskräfte und einer ungewissen wirtschaftlichen Zukunft gegenüber.
Bei all den Unterschieden würde ich sagen, dass sich in den meisten Ländern inzwischen der Arbeitsmarkt hin zum Bewerbermarkt entwickelt hat. In einigen Ländern wie Deutschland gilt dies fast quer durch alle Branchen, Qualifikationen und Regionen. In anderen Ländern ist es eher ein Fachkräftemangel, der sich auf sehr gut ausgebildete, erfahrene Experten beschränkt.
Überall aber hat das Werben um die besten Mitarbeiter begonnen und die Unternehmen rücken die Beschäftigten in den Mittelpunkt, entwickeln ihre Arbeitgebermarke und ihre Rekrutierung fort.
Um hier ein qualifizierter Ansprechpartner für Unternehmen, aber auch ein Karrieremanager auf Augenhöhe für gut ausgebildete Wechselwillige zu sein, hat SYNERGIE im letzten Jahr länderübergreifend die Marke S&you gestartet. Konzepte zu diesem Thema standen weit oben auf der Agenda und auch wir in Deutschland haben hier im Lauf des Jahres noch einiges vor.
Rund die Hälfte der Unternehmen steht vor rückläufigen Bewerberzahlen – das ergab eine Umfrage von SYNERGIE unter den rund 1.000 aktiven Kundenunternehmen. Auf die Frage, welche Themen die teilnehmenden Unternehmen im Personalbereich derzeit besonders beschäftigen, wurden die rückläufigen Bewerberzahlen (51%), unbesetzte Vakanzen allgemein (43%) und ein erhöhter Rekrutierungsaufwand (42%) als die drei häufigsten Antworten genannt. Lediglich ein Fünftel der Unternehmen hat mit keiner der drei Herausforderungen zu tun. Der Arbeits- und Fachkräftemangel ist damit in den Unternehmen allgegenwärtig.
Besonders brisant: Gut 20 Prozent der Unternehmen klagt über unbesetzte Stellen in der Personalabteilung selbst. „Die Umfrage bestätigt, was wir in den Gesprächen mit den Unternehmen regelmäßig zu hören bekommen“, so SYNERGIE-Geschäftsführerin Nicole Munk. „Kaum ein Unternehmen bleibt vom Arbeitskräftemangel verschont. Besonders kleine und mittelständische Unternehmen, die nicht so bekannt sind, tun sich derzeit sehr schwer mit der Besetzung von Stellen.“
Der Mangel zeigt sich dabei quer durch alle Bereiche. Über 60 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, in den letzten 12 Monaten sei die Besetzung offener Stellen mit technischen Fachkräften schwierig gewesen. Gleichzeitig hatten aber über ein Drittel der Unternehmen sogar dabei Probleme, ungelernte Mitarbeiter zu finden. „Zahlreiche Unternehmen, mit denen wir zusammenarbeiten, würden deutlich mehr Mitarbeiter einstellen, wenn sie die geeigneten Bewerber hätten“, beschreibt Nicole Munk die Situation.
Es zeigt sich das Dilemma, in dem die Betriebe derzeit stecken: Während die Rekrutierung schwierig ist, wurden gleichzeitig Mitarbeiterbindung und -loyalität thematisiert. „Mit der Generation Y und inzwischen auch Z kommen junge Menschen auf den Arbeitsmarkt, die sich ganz andere Arbeitsbedingungen wünschen, andere Ziele haben und Vorstellungen. Dem als Arbeitgeber in der Rekrutierung zu genügen, aber auch langfristig diese Mitarbeiter zu binden, ist für viele Unternehmen eine große Herausforderung“, so Nicole Munk.
Die Gewinnung ausländischer Mitarbeiter hingegen scheint – zumindest aktuell noch – kein großes Thema zu sein: Nur 8 Prozent der Unternehmen gaben an, dass sie sich damit im Personalbereich derzeit beschäftigen. „Wir arbeiten als Dienstleister an über 30 Standorten viel mit den mittelständischen Betrieben in unseren Regionen zusammen“, erklärt Nicole Munk. „Diese tun sich oft schwer mit der Rekrutierung im Ausland, scheuen den Aufwand und haben Respekt vor der Verantwortung für die ausländischen Mitarbeiter. Mittelfristig wird dieser Weg aber als eine Maßnahme zur Sicherung der Arbeits- und Fachkräftebasis in Deutschland nötig sein.“ SYNERGIE hatte als fünftgrößter Personalexperte Europas im Herbst seine rund 1.000 Kundenunternehmen deutschlandweit zu aktuellen Themen befragt.
Sie benötigen Unterstützung in der Rekrutierung von neuen Mitarbeitern? Gerne unterstützen wir Sie in diesem Bereich – nehmen Sie einfach Kontakt mit dem SYNERGIE-Team in Ihrer Nähe auf.
S&you – unter dieser neuen Marke bündelt jetzt die internationale SYNERGIE-Gruppe ihre Aktivitäten im Bereich Personalberatung. Um dem Bedarf ihrer Kundenunternehmen nach hochqualifizierten Experten, Fach- und Führungskräften nachzukommen, aktiviert die SYNERGIE ihre Ressourcen, um diese gefragten Mitarbeiter zu rekrutieren.
„In Deutschland sind wir seit vielen Jahren auch erfolgreich im Bereich der Direktvermittlung besonders qualifizierter Kandidaten aktiv“, so SYNERGIE-Geschäftsführerin Nicole Munk. „Der deutsche Bewerbermarkt ist aber auch bereits seit Jahren für bestimmte Qualifikationen besonders eng, so dass hier die Notwendigkeit für eine passgenaue Dienstleistung für Unternehmen und auch Bewerber schon seit längerem gegeben ist.“
SYNERGIE ist an einzelnen Standorten langjährig erfahren in der Rekrutierung besonders technischer Fachkräfte und hat seit 2014 den Bereich Personalberatung sukzessiv und nachhaltig ausgebaut über ein großes Niederlassungsnetz und zahlreiche Qualifikationen und Branchen. Zuletzt wurde SYNERGIE dafür auch vom FOCUS Magazin als TOP Personaldienstleister 2018 im Bereich „Professional Search“ ausgezeichnet.
„In anderen Ländern war der Bewerbermarkt lange deutlich entspannter“, weiß Volker Knittel, Leiter HR Services und Internationales, der damit auch als Koordinationsstelle für den Bereich Personalberatung in der Unternehmenszentrale zuständig ist. „Aber zwischenzeitlich ist die Nachfrage nach besonders qualifizierten Kräften zum Beispiel aus der IT oder dem Engineering sowie Gesundheitsbereich quasi überall in Europa steigend.“
Vor diesem Hintergrund ist die SYNERGIE-Gruppe als Europas fünftgrößter Personalexperte jetzt auch international mit der Marke S&you in der Rekrutierung von Fach- und Führungskräften aktiv. „Mit S&you stärken wir unsere Aktivitäten in der Rekrutierung der mittleren Führungsebene und geben ihr mehr Sichtbarkeit“, so Sophie Sanchez, Geschäftsführerin der SYNERGIE-Gruppe.
„Es ist gut, dass mit S&you das Thema Rekrutierung von Experten jetzt in der ganzen SYNERGIE-Gruppe verankert ist“, freut sich Nicole Munk. „Damit können wir die Suche nach diesen Fachkräften in den 15 anderen SYNERGIE-Ländern für unsere Kundenunternehmen vereinfachen, aber auch die Job-Möglichkeiten für unsere Kandidaten vervielfachen.“
Digitalisierung im Personalbereich, „neudeutsch“ auch Arbeit 4.0, die „Generation Y“ und ihre Anforderungen an die Arbeitswelt, aber auch klassische Themen der Personalarbeit z.B. rund um Arbeitsrecht, Mitarbeiter-Gespräche, Gehaltsabrechnung oder das an Bedeutung gewinnende Gesundheitsmanagement standen bei der diesjährigen „Personal Süd“ im Mittelpunkt.
Auf Süddeutschlands größter Personalfachmesse haben sich über 5.000 Personalverantwortliche in Stuttgart über aktuelle Themen aus dem Bereich informiert. 315 Aussteller präsentierten ihre Lösungen und diskutierten bei Vorträgen und Podiumsdiskussionen topaktuelle Entwicklungen in der Arbeitswelt.
Wir waren nicht nur als Aussteller vor Ort, sondern haben uns nach interessanten Themen und Trends umgeschaut und unsere persönlichen Eindrücke und einige Impulse für Sie hier zusammengefasst.
Die freien Bewerber auf dem Markt werden weniger, das Recruiting komplizierter – darin waren sich Aussteller und Besucher weitgehend einig.
Einen großen Platz auf der Messe nahmen daher auch die klassischen Jobbörsen ein – die reichweitenstärkste „klassische“ Jobbörse stepstone mit rund 12 Mio. Besucher monatlich, Jobware, yourfirm & Co. -, stellvertretend für rund 2.500 in Deutschland vorhandene, teils auch sehr spezialisierte Stellenbörsen. Entscheidend für die Auswahl der geeigneten Börse ist so – neben dem Budget – für ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis die genaue Kenntnis der Zielgruppe und der Abgleich mit den zahlreichen Partnerbörsen der großen Generalisten. Soll die Stelle auch auf der Online-Jobseite der Badischen Zeitung in Freiburg erscheinen oder lieber auf ingenieur-jobs.com? Dann macht eine entsprechende Schaltung in der damit kooperierenden Jobbörse oder ggf. auch direkt auf dem Nischenportal zu einem günstigeren Preis und bei geringerer Reichweite Sinn.
Ebenso groß war der Nachbarstand der klassischen Stellenbörse, die Jobsuchmaschine „indeed“ – reichweitenstärkstes Jobportal in Deutschland und eine ausgewiesene Marktmacht, an der Personaler in der Rekrutierung nicht vorbeikommen. Indeed, genauso wie Wettbewerber wie kimeta, jobrapido, jobisjob und andere Metajobsuchmaschinen, bringen nicht nur den stepstone’s einen Großteil ihrer Reichweite, sondern auch den Karriere-Webseiten der Unternehmen – im Mix der Rekrutierungstools sind diese Portale schon seit einigen Jahren nicht mehr wegzudenken.
Der Trend im E-Recruiting geht zum „Programmatic Job Advertising“. Hinter dem komplizierten Namen verbirgt sich nichts anderes als das, was im Bereich Online-Marketing bei Produkten längst verbreitet ist. So wie Amazon dem Käufer aufgrund seines bisherigen Kaufverhaltens in Kombination mit statistischen Werten ähnlicher Konsumenten auf der eigenen Plattform aber genauso in Partner-Netzwerken, auf Facebook etc. Produktvorschläge unterbreitet, wird dies künftig auch im Jobbereich möglich sein. Intelligente Recruitingtools ermitteln statistisch wahrscheinliche demografische Daten und Verhaltensmuster der gewünschten Bewerber-Zielgruppe und sorgen für die Direktansprache eines (latent wechselwilligen) Einkäufers nicht nur im redaktionellen Umfeld von „Beschaffung aktuell“ online, sondern auch auf der Website seines Lieblingssportvereins. Zukunftsmusik?! Nein, schon heute technisch möglich und aktuell in der Umsetzung.
„Das ist ja eher eine IT- als eine Personalmesse“ – so der Eindruck vieler Besucher und auch des SYNERGIE-Teams. Ob Bewerbermanagement-System, Talent-Pool, Zeiterfassung, Rekrutierungstools, aber auch Lösungen für softwaregestützte Mitarbeitergespräche – zahlreiche Anbieter von Webtools und Software präsentierten sich auf der Personal Süd. Vom vollintegrierten System, das alle Prozesse im Personalbereich komplett abdeckt, bis zu Nischenanbietern für einzelne spezielle Themen wurde viel geboten.
Auch die Keynotes beschäftigten sich mit digitalen Personalprozessen: „Digitale Transformation – wie die „Generation Netzwerk“ die Arbeitswelt verändert“, „Innovation@HR – mit selbstorganisierten Teams Potenziale entfalten“ oder „Digitalisierung jetzt! Wie Sie Ihr Unternehmen in die Zukunft führen“ sind nur drei der Vorträge zu diesem Themenkomplex. Unter letzterem Titel sprach die Digitalstrategin Carolin Desirée Töpfer: „Die IT und das Thema Daten werden in Zukunft eine ganz massive Rolle einnehmen; sie wird ins Zentrum der Unternehmensorganisation rücken.“ Während Start-ups ohne „Altlasten“ im Datenbereich, mit modernen Geschäftsmodellen und einer homogenen Altersstruktur starteten, müssten KMU an genau diesen Stellen Widerstände überwinden.
Nicht nur in Bezug auf Prozesse in Personalbeschaffung und -management schreitet die Digitalisierung voran, auch in der Personalentwicklung eröffnen sich neue Chancen. Über den Einsatz von Social Media in der PE oder mobile Learning diskutierten die Experten.
Durch die zeitgleich stattfindende Corporate Health Convention stand vor allem das Thema Gesundheitsmanagement auch prominent auf dem Programm – ein Viertel der Messehalle war mit Ausstellern aus diesem Bereich besetzt. Stress und als Folge BurnOut und entsprechende Präventionsangebote bspw. der Krankenkassen oder der Deutschen Rentenversicherung waren genauso Thema wie zunächst ganz einfache Ansätze z.B. von Fruitful Company.
nicht besonders aufregend ist, soll besonders für „Bildschirm-Täter“ wichtig sein: Nicht nur den ganzen Tag geradeaus auf den PC schauen, sondern öfter mal die Augen bewegen.
Weitere Impressionen finden Sie auf Facebook unter dem Hashtag #PSued17.
Am 19.09.1996 hatte Leonid Kinsvater bei SYNERGIE in Karlsruhe seinen ersten Arbeitstag. Das ist jetzt 20 Jahre her und in dieser Zeit hat sich viel verändert: aus dem badischen Personaldienstleister mit zwei Standorten in Pforzheim und Karlsruhe ist ein überregionales Unternehmen mit Standorten in ganz Süddeutschland geworden. In der Arbeitnehmerüberlassung gab es zahlreiche gesetzliche Reformen, ein Tarifvertrag wurde eingeführt und die Branchenzuschläge. Aber eines hat sich in den letzten 20 Jahren nicht verändert: Leonid Kinsvater geht zuverlässig und dabei immer freundlich und positiv seiner Arbeit nach.
Der heute 56-jährige Elektrotechniker hat in seiner SYNERGIE-Laufbahn schon viele Unternehmen mit seinem Wissen unterstützt. Über 40 waren es an der Zahl – so viele, dass SYNERGIE-Geschäftsführerin Nicole Munk einen Spickzettel braucht, als sie mit dem Jubilar bei seiner Feier auf die vergangenen zwei Jahrzehnte zurückblickt. Von Tageseinsätzen, Montage auf Baustellen bis zu langfristigen Projekten ist alles dabei. Er habe meistens schnell Anschluss bei den Kollegen der Stammbelegschaft gefunden, so Kinsvater, der jahrelang regelmäßig Badminton spielte: „Unter Sportlern ist es einfach und man hat schnell ein gemeinsames Gesprächsthema.“
In seinem aktuellen Einsatz ist Kinsvater bereits seit mehreren Jahren und fühlt sich dort sehr wohl. Dementsprechend kritisch verfolgt er aber auch die Debatte um die geplante Höchstüberlassungsdauer: „Wenn doch alles passt, man sich gut eingearbeitet hat und sich mit den Kollegen gut versteht: wieso sollte man dann aus einem Unternehmen rausgeholt werden“, fragt der erfahrene Elektrotechniker.
„Auch der Einsatzbetrieb ist sehr zufrieden mit Herrn Kinsvater und seiner Arbeit“, freut sich Volker Knittel, Niederlassungsleiter bei SYNERGIE in Karlsruhe. „In diesem Fall haben wir unser Ziel, den passenden Mitarbeiter ins richtige Unternehmen zu bringen, zu 100 Prozent erreicht.“ Nicole Munk ergänzt: „Es wäre schade, wenn solche Erfolgsgeschichten aufgrund praxisferner gesetzlicher Vorgaben wie sie in der aktuellen AÜG-Reform vorgesehen sind, nicht mehr möglich wären.“ Gefragte Fachkräfte mit einem großen Wissen und ggf. entsprechender Einarbeitungszeit würden in der Praxis oft länger in einem Projekt benötigt als die geplanten 18 Monate.
Leonid Kinsvater (Foto: Mitte) stößt währenddessen mit den Kollegen auf die vergangenen 20 Jahre an und freut sich über die Jubiläums-Präsente. Wir freuen uns sehr, einen so tollen Kollegen wie Sie, Herr Kinsvater, über so viele Jahre bei uns zu haben“, gratuliert Nicole Munk (Foto: rechts) in einer kleinen Feierrunde.
Und noch zwei Personen haben Grund zur Freude: Kinsvaters Ehefrau, der der Jubilar seinen Blumenstrauß weiterschenken wird, und Niederlassungsleiter Volker Knittel (Foto: links), der mit Leonid Kinsvater weiterhin einen treuen, zuverlässigen, qualifizierten und engagierten Mitarbeiter in seinem Team haben wird.
Denn der Jubilar verabschiedet sich „bis zum nächsten Jubiläum in 5 Jahren“ – das möchte er noch feiern, bevor er dann mit SYNERGIE in Rente geht.